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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nordenhamerinnen spielen mit Herzblut und siegen

20.02.2019

Wesermarsch Die Volleyballerinnen des SV Nordenham haben einen Auswärtsieg gefeiert. Sie bezwangen die Reserve der TSG Westerstede am Sonntag mit 3:1. Mit 29 Punkten sind sie Tabellenvierter. Dagegen musste die Nordenhamer Reserve vor eigener Kulisse zwei Niederlagen einstecken. Sie unterlag dem Tabellendritten FTC Hollen mit 0:3, nachdem sie beim 2:3 gegen die TG Wiesmoor ihren dritten Punkt in dieser Saison geholt hatte.

Der Elsflether TB musste sich wie erwartet dem Tabellenführer Wilhelmshavener SSV mit 0:3 geschlagen geben. Der ETB hat vier Punkte Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz und sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz – drei Spiele vor Schluss wird es eng.

TSG Westerstede II - SV Nordenham 1:3 (20:25, 25:25, 25:20, 15:20). SVN-Spielertrainerin Alexandra Taylor hatte kurzfristig auf Mareike Markwart und Katja Eden verzichten müssen. Aber das Team machte die Ausfälle laut Alexandra Taylor mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wett. „Jede Einzelne war mit Herzblut dabei.“

Die Trainerin registrierte einen konzentrierten Auftakt ihres Teams – „mit guter Annahme und präzisem Stellspiel“. Es punktete mit platzierten Angriffen und gewann Satz eins. Im zweiten Satz steigerte der SVN seine Durchschlagskraft enorm. Zudem spielte Sabine Meiners groß auf. Alexandra Taylor bescheinigte ihr eine sichere Annahme, eine überragende Abwehrleistung und große Abschlussstärke. Der SVN gewann auch den zweiten Satz.

Doch anschließend durchlief er ein kleines Tief. Die Nordenhamerinnen zeigten zwar Herz, bissen sich aber am Westersteder Block die Zähne aus und hatten deshalb Schwierigkeiten in der Sicherung. Erst im vierten Satz lief es wieder rund: Die Annahme agierte sicher, die Angriffe waren erfolgreich. Zudem stimmte der Kampfgeist. Der SVN tütete den Sieg ein.

SVN: Kristina Behrens, Sandra Erden, Janine Lachnitt, Sabine Meiners, Bianca de Grave, Alexandra Taylor

Wilhelmshavener SSV - Elsflether TB 3:0 (25:16, 25:14, 25:11). Im ersten Satz hielten die Elsfletherinnen zunächst mit. Die Annahme war konzentriert, die Stellerinnen bedienten die Angreiferinnen vorzüglich. Erst eine Aufschlagserie der Wilhelmshavener Kapitänin entschied den Auftaktdurchgang.

Der zweite Satz verlief ähnlich. Zunächst bewegten sich die Teams auf Augenhöhe. Die Elsfletherinnen punkteten mit geschickten Angriffen, bekamen dann aber wieder die Aufschläge einer Wilhelmshavener Spielerin nicht in den Griff. Im dritten Satz war Elsfleth chancenlos. Der ETB offenbarte große Probleme in der Annahme. Das schränkte die Variabilität der Stellerinnen ein. Der WSSV machte das Spiel zu.

ETB: Jessica Grube, Diana Krampert, Britta Schneider, Kim Stuhrmann, Brigitte Fuchs, Dorothea Ackermann, Janika Mentz, Romy Leihsa

SV Nordenham II - TG Wiesmoor 2:3 (18:25, 23:25, 28:26, 25:18, 12:15). SVN-Coach Stefan Plewka konnte am letzten Heimspieltag aus dem Vollen schöpfen. Sein Team startete durchwachsen. Stellerin Svea Thaden musste früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der SVN leistete sich laut Plewka in den ersten beiden Sätzen viele technische Fehler. Der Trainer nahm seine Spielerinnen in Schutz und kritisierte das Schiedsgericht. „Es kam auf beiden Seiten kaum ein Spielzug zustande, da jeder kleinste technische Fehler abgepfiffen worden ist.“

Doch im dritten und vierten Satz überzeugte der SVN mit „sicheren Annahmen, starken Angriffen und großartiger Stimmung“. Obwohl Wiesmoor im Tiebreak die besseren Nerven hatte, war der Coach zufrieden. „Das man trotz des feststehenden Abstiegs noch so einen Kampfgeist hat und auch einen 0:2-Rückstand aufholen kann, ist echt klasse“, sagte er. „Leider fehlte der letzte Schritt, um sich auch für so eine Aufholjagd zu belohnen.“

SV Nordenham - FTC Hollen 0:3 (19:25, 18:25, 23:25). Hollen bestimmte die Partie. Dem SVN steckten die 110 Minuten des ersten Spiels in den Knochen.

Dennoch sprach Coach Plewka von einer guten Leistung. Er lobte die Annahmen von Libero Neriman Büsing und die Angriffe von Gesche Luks und Lisa Schröder. Aber gegen die Angriffe der Gäste, die den Ball immer wieder im Drei-Meter-Raum versenkten, sei sein Team letztlich machtlos gewesen.

SVN II: Neriman Büsing, Rauschan Kloz, Maja Kramer, Gesche Luks, Miriam Mogwitz, Kathrin Niedzella, Lisa Schröder, Svea Thaden, Annika Walter-Carstens, Rebecca Willuhn.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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