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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Nordenhamerinnen steigen auf

20.03.2019

Wesermarsch Die Volleyballerinnen der dritten Mannschaft des SV Nordenham spielen in der kommenden Saison in der Bezirksklasse. Am Wochenende machte das Team von Trainerin Lyndzey Mowatt die Vizemeisterschaft in der Kreisliga mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen den Bürgerfelder TB II perfekt. Ligarivale Bardenflether TB zeigte sich im Auswärtsduell mit dem neuen Meister SG Jeddeloh/Bad Zwischenahn von seiner besten Seite. Das Team von Trainerin Linda Speckels knöpfte dem Klassenprimus, der in dieser Spielzeit ungeschlagen blieb, immerhin einen Punkt ab. Beim 2:3 (21:25, 19:25, 26:24, 25:22, 9:15) gewann es satte 100 Bälle. Dennoch schließt der BTB die Saison als Tabellenletzter mit drei Punkten ab. In der kommenden Spielzeit geht es in der Kreisklasse weiter.

Auch die Männer des Elsflether TB schlossen die Saison mit einem versöhnlichen Ende ab. Zwar verloren sie gegen den TuS Bloherfelde III mit 1:3 (15:25, 25:21, 17:25, 21:25). Aber zuvor hatten sie den MTV Aurich überraschend mit 3:0 (25:15, 25:21, 26:24) besiegt.

Aurich fiel vom Aufstiegsrelegationsplatz zwei auf Rang drei zurück. Die SG Ofenerdiek/Ofen II darf sich im Nachsitzen Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Meister ist der STV Wilhelmshaven. Der ETB steigt in die Bezirksklasse ab – ebenso wie die VSG Ammerland III und der Oldenburger TB V. Die VSG Holtland/Uplengen spielt die Abstiegsrelegation.

In der Bezirksliga der Frauen gab es zum Abschluss keine Überraschungen. Die Nordenhamer Erste gewann das Derby gegen Elsfleth und das Duell mit der TG Wiesmoor glatt. Die Nordenhamer Zweite musste sich dem Vizemeister SV Nortmoor mit 0:3 geschlagen geben.

Die Nordenhamer Erste belegt in der Abschlusstabelle Rang drei. Der ETB steigt als Drittletzter ab. Nordenhams Zweite tritt den Gang in die Bezirksklasse als Tabellenletzter an.

Frauen, Kreisliga: Bürgerfelder TB II - SV Nordenham III 1:3 (11:25, 26:24, 16:25, 25:22). Trainerin Lyndzey Mowatt hatte vor der Partie die Devise ausgegeben. „Wir hatten ein Ziel: Unsere Leistung zeigen und den zweiten Platz festigen.“ Und ihr Team setzte das Vorhaben um.

„Der erste Satz verlief sehr eindeutig“, sagte sie. Der SVN hatte dominiert. Aber dann schlief er ein. Die Trainerin sah eine trägte Vorstellung ihrer Spielerinnen. Sie zeigten zwar Kampfgeist, offenbarten aber Schwächen in der Annahme und leisteten sich viele Fehler. Bürgerfelde glich aus.

Die Trainerin reagierte und stellte um. „Wir konnten wieder unser Spiel machen und waren klar besser“, sagte Mowatt. Den dritten Durchgang gewann der SVN deutlich. klar. Und das Team nahm den Schwung mit in den vierten Satz. Doch auch die Gastgeberinnen gaben Gas. „Bürgerfelde hat gut dagegengehalten. Es fiel uns zwischenzeitlich schon schwer, die Angriffe zu platzieren“, sagte Lyndzey Mowatt. Doch ihr Team blieb locker, fuhr den Sieg ein und machte den Aufstieg als Vizemeister perfekt. „Wir wollen unser Glück versuchen! Wir haben schon so oft verzichtet, und jetzt ist es an der Zeit, den Schritt zu wagen.“, sagte die Trainerin. „Es war insgesamt eine tolle Saison. Ich bin unfassbar stolz auf meine Mädels und freue mich auf die nächste Saison.“

SVN: Bele Wegner, Anja Lankenau, Smilla Lankenau, Rauschan Kloz, Lena Immens, Lisa Wasmuth, Irina Novikova, Hannah Lorenz, Hannah Uhlhorn, Hanna Schwuchow

Frauen, Bezirksliga: SV Nortmoor - SV Nordenham 3:0 (25:21, 33:31, 25:21). Nordenhams Coach Stefan Plewka sprach von einem versöhnlichen Abschluss. Sein ersatzgeschwächtes Team habe mitgehalten und die Sätze ausgeglichen gestaltet. Annika Helms half aus, Diagonalspielerin Rebecca Willuhn schloss die Lücke auf der Mittelblockerposition. Beide sammelten jeweils viele Punkte mit starken Angriffen. Lisa Schröder glänzte überdies mit harten Aufschlägen. „Einzig in der Feldabsicherung gab es durch die neue Aufstellung einige Unsicherheiten“, sagte Plewka.

Im zweiten Satz schnupperte der SVN sogar am Satzgewinne. Aber beide Teams kämpften verbissen. In allen Sätzen hätten Kleinigkeiten entschieden, sagte Plewka.

Der Trainer betonte noch einmal, dass sich der Kader wegen der mangelnden Einstellung einiger Spielerinnen verändern werde. Zudem werde das Team die fehlenden Trainingszeiten kompensieren müssen. Wegen der Schließung der Sporthalle FAH könne es nur einmal pro Woche trainieren. Das habe sich negativ bemerkbar gemacht.

SVN II: Neriman Büsing, Annika Helms, Maja Kramer, Miriam Mogwitz, Lisa Schröder, Svea Thaden, Annika Walter-Carstens, Rebecca Willuhn

SV Nordenham I - Elsflether TB 3:0 (25:17, 25:15, 25:22). Die Elsfletherinnen standen zwar schon als Absteiger fest, hatten sich fürs Derby aber noch einmal viel vorgenommen. Indes reisten sie ersatzgeschwächt an. Dennoch gingen sie im ersten Satz mit 4:0 in Führung. Aber dann schlichen sich Fehler ein. Zwar überzeugte Libera Janika Mentz, aber die Nordenhamerinnen drehten die Partie mit einer sicheren Annahme, variablem Zuspiel und konsequenten Angriffen. Zudem bestrafte das Team von Spielertrainerin Alexandra Taylor die Elsflether Konzentrationsschwächen eiskalt.

Der Elsflether Trainer Ingo Fuchs stellte das System deshalb um. Außenangreiferin Romy Leihsa wechselte auf die Position der Diagonalspielerin, Zuspielerin Brigitte Fuchs agierte fortan im Mittelblock. Doch die Maßnahme verpuffte. Der ETB spielte ohne Biss, Wille und Konzentration. Zudem ließ der SVN fast nichts zu.

Erst im dritten Durchgang drückten die Elsfletherinnen das Gaspedal durch, während sich die Nordenhamerinnen den einen oder anderen Fehler erlaubten. Die Zuschauer sahen lange Ballwechsel und schöne Angriffe. Der ETB lag zwischenzeitlich sogar vorne. Aber in der Schlussphase setzte sich der SVN ab.

Elsflether TB: Brigitte Fuchs, Doro Ackermann, Kim Stuhrmann, Romy Leihsa, Janika Mentz, Steffi Wüllner, Jessica Grube.

SV Nordenham - TG Wiesmoor 3:0 (25:16, 25:19, 25:14). Die Gäste waren nur mit sechs Spielerinnen angereist. Der SVN hatte alles im Griff, obwohl er nicht immer souverän wirkte und Unsicherheiten in der Annahme und in der Abwehr zeigte. Aber aufseiten der Gäste strahlte nur die Mittelblockerin Gefahr aus. Alexandra Taylor und Mareike Markwart stellten die Wiesmoorerinnen mit ihren Aufschlägen dagegen vor große Probleme. Der SVN gewann locker. „Das Leistungsniveau in dieser Liga war wirklich gut“, meinte Alexandra Taylor. Dass ihr Team die Saison überraschenderweise auf Rang drei abschließe, sei ein Extrabonus, „den wir gerne mitnehmen“, sagte sie.

SVN: Sandra Erden, Katja Eden, Kristina Behrens, Bianca de Grave, Janine Lachnitt, Mareike Markwart, Sabine Meiners, Alexandra Taylor.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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