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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Volleyball: Unnötige Niederlagen prägen Spieltag

04.10.2017

Wesermarsch Die Volleyballerinnen des SV Nordenham müssen sich noch an das raue Klima in der Bezirksliga (Staffel I) gewöhnen. Sie verloren am Wochenende das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft der TSG Westerstede mit 2:3 (25:20, 12:25, 25:17, 22:25, 12:15). In der Staffel II unterlag der Elsflether TB dem VfL Oythe III auswärts mit 1:3 (11:25, 20:25, 26:24, 23:25).

 Bezirksliga

Staffel 1: TSG Westerstede - SV Nordenham 3:2 (20:25, 25:12, 17:25, 25:22, 15:12). Nordenhams Trainer Knut Steinhäuser war entsetzt. Gegen einen schwachen Gegner habe seine Mannschaft ihre „schwächste Saisonleistung“ gezeigt. „Von Beginn an herrschte ein völliges Durcheinander auf dem Feld“, schimpfte er. Seine Mannschaft habe sich 30 technische Fehler geleistet. Nur weil die Gastgeberinnen viele Fehlangaben schlugen, blieben die Nordenhamerinnen im Spiel. Immerhin: In den letzten beiden Sätzen habe seine Mannschaft um jeden Ball gekämpft. „Spielerisch lief nach wie vor sehr wenig.“

Seine Mannschaft sei völlig verunsichert, sagte der Trainer. Der Sprung von der Bezirksklasse in die Bezirksliga sei ein Sprung um „mindestens zwei Klassen“. Die Gegner aus der oberen Tabellenhälfte hätten Landesligaformat. Deshalb spiele sein Team „dermaßen verkrampft, dass es nicht einmal gegen ein Team wie Westerstede, das um den Abstieg spielen wird, zu einem Sieg reicht“.

SVN: Bianca de Grave, Sandra Erden, Janine Lachnitt, Mareike Markwart, Sabine Meiners, Lyndzey Mowatt, Manuela Straupe.

Staffel II: VfL Oythe III - Elsflether TB 3:1 (25:11, 25:20, 24:26, 25:23). Während die Spielerinnen des Landesliga-Absteigers Oythe vom ersten Ballwechsel an hellwach waren, rieben sich die Elsfletherinnen noch die Müdigkeit aus den Augen. Ihnen flogen die Oyther Aufschläge reihenweise um die Ohren. Die Annahme brachte die Bälle nur selten zu den Zuspielerinnen.

Aber die Elsfletherinnen steigerten sich. Dennoch prägten die Annahmeprobleme auch im zweiten Durchgang ihr Spiel – zahlreiche Dankebälle waren die Folge. Indes leisteten sich auch die Gastgeberinnen erste Fehler. Dennoch sicherten sie sich auch den zweiten Satz.

Im dritten Durchgang spielten die Elsfletherinnen wie im ersten Abschnitt. Die Aufschläge der Oytherinnen stellten sie zunächst vor unlösbare Probleme. Der VfL ging mit 12:3 in Führung – und schaltete im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück. Zugleich wirkten einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen wie ein Weckruf für den ETB.

Plötzlich lief es: Elsfleth drehte den Satz mit gute Aufschlägen, präzisen Annahmen und hoher Durchschlagskraft. Basis des Satzgewinns war eine Aufschlagserie von Lisa Uhrlandt.

Im vierten Satz spielten die Teams zunächst auf Augenhöhe. Dann kehrten die Elsflether Annahmeprobleme zurück. Zwar machten die Gäste es noch einmal spannend, aber die Aufholjagd verpuffte.

ETB: Britta Schneider, Jessica Grube, Brigitte Fuchs, Neele Heinemann, Lisa Uhrlandt, Claudia Kobe, Stefanie Wüllner.

 Bezirksklasse

SV Nordenham II - Oldenburger TB IV 0:3 (23:25, 19:25, 15:25). Der SVN starteten unkonzentriert. Das Spiel seiner Mannschaft habe drei Sätze lang den roten Faden und die nötige Ruhe vermissen lassen, sagte Coach Stefan Plewka. Die Auszeiten und die Wechsel brachten nichts. „Es war ein Auf und Ab“, sagte Plewka. Zunächst gab es Probleme in der Annahme. Als diese behoben waren, lief es im Angriff nicht. Der OTB nutzte das, spielte druckvoll und fuhr nach 78 Minuten einen verdienten Sieg ein.

SV Nordenham II - Bürgerfelder TB 3:1 (25:10, 25:19, 16:25, 25:14). Coach Plewka stellte im Vergleich zum ersten Spiel um. Das zahlte sich aus. Der SVN überzeugte mit einer sauberen Annahme. Die Stellerinnen agierten variabel und mit Übersicht. Wenn die Gäste mal einen Ball ans Netz brachten, vergaben sie ihre Chancen. Der SVN gewann fast alle längeren Ballwechsel – und die ersten beiden Sätze.

Im dritten Satz schlichen sich Fehler ins Nordenhamer Spiel ein. Die Gastgeberinnen brachten die Bälle zu nahe an die Netzkante. Zudem stand die Bürgerfelder Abwehr. Dem SVN fehlte auch der nötige Wille. Der BTB verkürzte.

Aber die Nordenhamerinnen fingen sich. Im vierten Satz spielten sie mit viel Selbstvertrauen. Obwohl Plewka noch ein paar Mal wechselte, lief es. Nach 90 Minuten hatte die SVN-Reserve den Sieg in der Tasche. Sie bleibt Tabellenführer und geht in eine siebenwöchige Punktspielpause.

SVN: Gonca Alas, Lilia Folmer, Annika Helms, Merle Khalil, Maja Kramer, Miriam Mogwitz, Kathrin Niedzella, Anna Saalbach, Lisa Schröder, Svea Thaden.

 Kreisliga

DJK Bösel - SV Nordenham III 0:3 (8:25, 9:25, 17:25). Verletzungssorgen plagten die Nordenhamerinnen. „Wir mussten einige Positionen komplett neu besetzen“, sagte Trainerin Lyndzey Mowatt. Hanna Schwuchow und Hannah Lorenz rutschten auf die Zuspieler-Position, Kira Harzmann lief als Mittelblockerin auf. „Sie haben ihre Sache echt super gemacht“, sagte Mowatt. Man habe kaum gemerkt, dass ihre Mannschaft erstmals in dieser Formation gespielt habe.

Mit einer beweglichen Annahme und guten Angaben entschied der SVN die ersten beiden Sätze für sich. Im dritten Satz hätten Konzentration und Dynamik nachgelassen, sagte Mowatt. Allerdings zeigte das Team Kampfgeist. Bemerkenswert: Cinja Frenkel machte in ihrem ersten Spiel den entscheidenden Punkt.

SVN: Hannah Schwuchow, Hannah Lorenz, Rauschan Kloz, Kira Harzmann, Lena Immens, Lisa Wasmuth, Cinja Frenkel

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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