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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wettkampf-Marathon zehrt an Nerven

03.06.2014

Nordenham Und wieder wurde die Verbandsmeisterschaft des Unterweser-Pool-Billard-Verbandes zu einem nervenzehrenden Wettkampf-Marathon. Mit wenig Schlaf, mit viel Spaß und noch mehr Kurzweil, mit hoher Konzen-tration und einem guten Pfund Standfestigkeit.

Von 10 Uhr am Sonnabendmorgen bis anderthalb Stunden nach Mitternacht, ab 10 Uhr am Sonntag bis kurz nach den Abendnachrichten: Lange 33 Stunden ging es zum Abschluss der diesjährigen Billardsaison zunächst im Einzel um den Damen- und Herrenpokal, dann Mannschaft gegen Mannschaft um den Vorentscheid für den Super-Cup, der am 21. Juni zwischen dem Sieger vom Wochenende, dem Titelverteidiger aus den Vorjahr 2013 und dem Meister der Liga ausgetragen wird.

Als Bilanz gezogen wurde, hatte bei den Damen Daina Jazdzejewski die Nase vor Ingeburg Schwarting und Dominique Schellstede, bei den Herren Matthias Brandt vor Fredo Schulze, Eddi Reimann und Jens Waigelt. In der Mannschaftswertung gewann „Einswarden 1“ mit den Spielern Rainer Hoffmann, Birgit Doliwa, Sascha Heimann und Patrick Schmidt vor „Einswarden 2“, „Tandem 2“ und „Moin Moin 1“.

Zehn Mannschaften mit jeweils vier Spielern gingen in der sogenannten Acht-Ball-Liga an den Start. Sie heißt so, weil in der Liga das klassische Billard gespielt wird, bei dem die schwarze Acht als letzte versenkt werden muss.

Es ist noch gar nicht so lange her, da waren es in dieser Acht-Ball-Liga einmal 14, 16, 18 Mannschaften – und man konnte im Verband eine Erst- und eine Oberliga einrichten mit Auf- und Absteigerplätzen – und vor 1982 waren es sogar noch viel, viel mehr.

Damals gehörten beispielsweise Bremen und Blumenthal noch zum „geschlossenen Kreis“ des Unterweser-Pool-Billard-Verbandes. Heute spielen hier aber nur noch die vier Spielstätten „Zur Mütze“ (PBC Einswarden), „PBV Cindy‘s“ (FAH) sowie „BC Moin Moin“ und „BC Tandem“ (Nordenham).

„Wir haben echt Nachwuchsprobleme,“ sagt Dominique Schellstede, Sport- und Pressewartin des Verbandes. „Zurzeit beispielsweise haben wir keinen einzigen Spieler mehr unter 18 Jahren. Vielleicht ist ein Grund dafür, dass Billard vorwiegend nur in Gaststätten gespielt wird.“

„Billard kann niemand von der Playstation aus spielen. Man muss das Haus schon verlassen“, hat Sven Buscher einen weiteren Grund parat. Dabei, so Dominique Schellstede, mache der Billardsport sehr viel Spaß, er fördere die Konzentration, fordere das vorausschauende Spiel, zwinge zum Mitdenken.

Und trotzdem: „Es ist schwierig für diesen Sport zu begeistern,“ sagt die Sportwartin, „aber wir arbeiten dran.“ Wer Lust zum Mitmachen habe, solle einfach einmal in der Geschäftsstelle in der Spielstätte „Zur Mütze“ mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr vorbeischauen oder unter Telefon   248055 anrufen.

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