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PFADFINDER: Wildgänse mächtig im Aufwind

26.09.2008

NORDENHAM Wenn sich Niklas Oppitz, Christian Lerch, Daniel von Häfen und all die anderen Kinder von der Steinadler-Sippe treffen, werden Lieder gesungen, die schon vor vielen Jahrzehnten gesungen wurden. Pfadfinderlieder – sie handeln nicht zuletzt von der Gemeinschaft, vom Zusammenhalt in der Gruppe. Sie handeln von Werten, die in einer Umgebung mit Gameboy, Computer und medialer Rundumversorgung immer mehr zu zerbröseln drohen. Und so gibt es sicherlich den einen oder anderen Altersgenossen, der die jungen Pfadfinder als anachronistische Exoten belächelt. Trotzdem sind die Pfadfinder mächtig im Kommen – jedenfalls in Nordenham.

In Friedrich-August-Hütte leitet Pfarrer Lars Löwensen den Stamm der Wildgänse. Und dieser Stamm bildet immer mehr Ableger. Die Ranger & Rover, die Sippe der heute älteren Pfadfinder ab 16 Jahren, gab es schon, als Pfarrer Lars Löwensen 2001 nach FAH kam und zwei Jahre später Stammesleiter bei den Wildgänsen wurde. Inzwischen gibt es auch die Steinadler. Außerdem sollen in Einswarden und in Stollhamm neue Pfadfinder-Sippen gegründet werden.

Im Gemeindehaus Einswarden findet am Donnerstag, 2. Oktober, von 16 bis 17.30 Uhr ein erstes Treffen statt. Eingeladen sind alle Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Betreut werden sie von Steffanie Trüper, Rebecca Tschepe und Dennis Rathje, alles erfahrenere Pfadfinder, die bereits ihren Gruppenleiterschein gemacht haben.

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Lars Löwensen freut sich darüber, dass die Jugendarbeit in den Kirchengemeinden einen Schub bekommen hat und sich immer mehr Kinder und Jugendliche für die Pfadfinder interessieren. Zu den Steinadlern zum Beispiel gehören acht Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Sie treffen sich immer mittwochs im Gemeindehaus in FAH. Dennis Rathje und Nils Frerichs kümmern sich gemeinsam mit Lars Löwensen um die Jungen und Mädchen. Die Treffen beginnen in der Regel damit, dass sich die Mitglieder erzählen, was sie erlebt haben. Dann greifen Lars Löwensen und Dennis Rathje zur Gitarre und stimmen Lieder an. Es folgt das Pfadfinder-Gebet. Und anschließend können die Kinder viele nützliche Dinge lernen. Zum Beispiel: Wie man ein Zelt aufbaut, wie man Pfannkuchen backt, wie man einen Zugfahrplan liest, wie man ein Feuer entfacht, wie man Baumarten unterscheidet. Naturkunde, aber auch Politik und Religion sind Themen, mit denen sich die Pfadfinder beschäftigen. „Wir sind christliche Pfadfinder. Da

ist es auch wichtig zu wissen, was Ostern bedeutet und warum Weihnachten gefeiert wird“, sagt Lars Löwensen.

Zu den Höhepunkten gehören die Ausflüge in die Natur, bei denen sie sich oftmals mit anderen Stämmen treffen. Und die gemeinsame Zeit in der Natur macht den jungen Menschen nicht nur Spaß, sie ist auch eine Art Trainingslager für Sozialverhalten. „Hier kann jeder lernen, Verantwortung zu übernehmen“, sagt der Pfarrer.

Zu erkennen sind die christlichen Pfadfinden an ihrer so genannten Kluft, den grauen Hemden und den Halstüchern: Die Jüngeren tragen sie in orangerot, die Älteren haben blaue. Und dann gibt es da noch die Pfadfinderregeln. Zehn solcher Leitsätze haben sich die Wildgänse auf ihre Fahnen geschrieben. „Man verspricht sich zum Beispiel, dass man in der Gemeinschaft leben möchte, dass man die Natur kennen lernt und schützt“, sagt Lars Löwensen. Eine weitere Regel besagt, dass die Wildgänse auf übermäßigen Luxus verzichten.

Pfadfinder brauchen Unterstützung

Viele Eltern unterstützen die Pfadfinder bereits bei ihren Aktionen. Trotzdem sind die Wildgänse nach wie vor auf Hilfe angewiesen. Unter anderem wollen sie eine Gartenhütte für die Lagerung von Material und als Aufenthaltsraum errichten. Außerdem wird immer wieder Brennholz benötigt. Für Fragen und Informationen steht Stammesleiter Lars Löwensen unter 88637 zur Verfügung.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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