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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Wildnis lädt Kinder zum Toben ein

31.07.2012

HARPSTEDT „Am Sonntag hatten wir noch Hochwasser“, erklärt Jörg Pospiech, Wildnis-Pädagoge der Wildnisschule Wildeshausen, mit einem Fingerzeig auf einen Eichenbaum, der quer über den Fluss Delme reicht und wieder gut über dem Wasserspiegel liegt. „Eigentlich ist das hier unsere Badestelle, aber auch immer ein beliebter Ort für verschiedene Spiele und Übungen“, ergänzt er und mahnt die beiden Kinder zur Vorsicht. Während das Mädchen über den Baum balanciert, versucht der extra gesicherte Junge auf einem gespannten Tau, das Wasser zu überqueren. Es gelingt beiden.

23 Kinder aus den Gemeinden Lemwerder und Berne sind im Rahmen der Ferienpassaktion „Ab in den Wald“, die von SV Lemwerder und TuS Warfleth betreut wurde, an die Delme in der Gemeinde Prinzhöfte (Landkreis Oldenburg) gekommen. Nur 15 Minuten zu Fuß von dem Flussbett entfernt hat die Wildnisschule Wildeshausen im Veranstaltungszentrum Mikado auf der Großen Höhe ihr Zuhause. Für einige Stunden ist hier am Montag der Lebensmittelpunkt der Ferienpasskinder.

Ein Alter von sechs bis 13 Jahren hätten die mitgekommenen Kinder, erklärt Initiatitorin Mareike Uhlhorn. Auch Betreuerin Frauke Bruns begleitet die Kinder. Die Leitung der Fepa-Exkursion liegt aber bei Jörg Pospiech.

„Zunächst haben wir bei den Chaosspielen die überschüssige Energie abgebaut“, weist der Pädagoge auf den Ablauf der Ferienpassaktion hin. Danach stand die Einführung und das Kennenlernen des Geländes im Vordergrund. Am Fluss ging es um das so genannte Tiger-Training. „Jeder von uns hat ein Schaf und einen Tiger in sich.“ Das Schaf stehe für das, was zum Alltag gehört und jeder kennt. Der Tiger dagegen verkörpere das Abenteuer, das Ausprobieren von Neuem und das Sammeln von Erfolg. „Zu viele Kinder trainieren nur ihr Schaf. Meist vorm PC und TV. Hier in der Natur erhalten sie davon Abstand. Der Tiger wird wach. Selbstvertrauen kann auf neuen Wegen gesammelt und auch neuer Mut geschöpft werden“, hebt der Wildnistrainer die Bedeutung der Aktion hervor.

Eigentlich sei dieser Zeitraum zu kurz. Ein Sozialtraining fände so nicht statt. Das gelänge nur in den Fünf-Tage-Camps, die die Wildnisschule normalerweise für Gruppen anbietet. Doch auch so hatten die Jungen und Mädchen riesigen Spaß.

Im Lager beim Mikado klang der ereignisreiche Ferienpasstag bei Lagerfeuer und Stockbrot aus. Zuvor standen noch weitere Fangspiele mit begrenzenden Regeln auf dem Tagesplan.

„Wir haben über Bekannte von der Wildnisschule gehört. Ich finde das war ein guter Tipp. Den Kindern gefällt es hier ganz hervorragend“, hob Mareike Uhlhorn abschließend hervor. Und wer weiß, vielleicht ist der Tiger bei manchem der Kinder er-wacht und wird künftig neben dem Schaf trainiert.

 @ Mehr Infos unter http://www.wildnisschule.de

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