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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

Fussball: WM-Fieber grassiert auch in der Klinik

02.07.2014

Nordenham Die heiße Phase der Fußball-Weltmeisterschaft hat begonnen. Die deutsche Mannschaft ist nach wie vor dabei. Den Achtelfinal-Krimi gegen Algerien hat wohl jeder, der sich für Fußball interessiert, am Fernseher verfolgt. Oder besser gesagt: fast jeder. Auch wenn viele Unternehmen während der WM ein Auge zudrücken: Nicht überall ist es möglich, den Schichtarbeitern eine Fußball-Auszeit zu gönnen. Und was ist mit den Patienten der Wesermarsch-Klinik? Das WM-Fieber macht schließlich auch vor dem Krankenhaus nicht halt.

Wer sich für Fußball begeistert, aber die WM-Tage im Krankenhaus verbringt, muss deshalb nicht in die Röhre gucken. Schließlich sind die Zimmer mit Fernsehern ausgestattet. Und zur WM gibt es noch ein weiteres Bonbon für die Patienten, die einigermaßen mobil sind. Die Wesermarsch-Klinik hat im Patienten-Aufenthaltsraum auf der Station für Chirurgie und Orthopädie eine WM-Lounge eingerichtet. Dort können sich Fußballfans alle Spiele auf einer Großbildleinwand anschauen. Mitarbeiter Matthias Kloy hatte die Idee dazu. Und er rannte damit bei der Geschäftsführung offene Türen ein. Die Leinwand hat sich die Klinik von der Stadthalle Friedeburg ausgeliehen. Die Pflegedienstleiterin Anke Bessel-Dietrich brachte einen Beamer mit. Außerdem schmückten die Mitarbeiter der Station 8 die WM-Lounge mit schwarz-rot-goldenen Fähnchen und Girlanden.

20 Plätze in WM-Lounge

„Das Angebot wird sehr gut angenommen“, freut sich Anke Bessel-Dietrich. Die WM-Lounge bietet rund 20 Plätze, die zumindest bei den Deutschland-Spielen kaum ausreichen. Aber auch bei anderen Partien versammeln sich regelmäßig Fußball-Fans zum Public Viewing der etwas anderen Art im WM-Zimmer.

Für viele von ihnen sind die gemeinsamen Fußballabende eine willkommene Abwechslung vom Klinik-Alltag, der naturgemäß auch mal etwas langweilig werden kann. Hinzu kommt, dass jene Patienten, denen Fußball egal ist, nicht unnötig gestört werden. Auch die Mitarbeiter des Spätdienstes können in den Pausen einen Blick auf die Leinwand werfen und machen auch Gebrauch von dieser Möglichkeit.

In den Nordenhamer Betrieben haben die Schichtarbeiter unterschiedliche Möglichkeiten, sich über das Fußballgeschehen auf dem Laufenden zu halten. Bei Premium Aerotec in Einswarden sind die Deutschland-Spiele auf einer Videoleinwand in der alten Turnhalle zu sehen. Am kommenden Freitag, wenn Deutschland um 18 Uhr im Viertelfinale gegen Frankreich antritt, wird in der alten Turnhalle vermutlich wieder reger Betrieb herrschen. Dann können sich die Kollegen von der Spätschicht das Spiel ansehen.

Ausstempeln

Sollte Deutschland die nächsten Runde erreichen, so wird auch das Halbfinale auf Videoleinwand zu sehen sein. Es findet am Dienstag, 8. Juli, ab 22 Uhr statt. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, muss in dieser Zeit auf jeden Fall ausstempeln.

Auch in anderen Betrieben drücken die Chefs schon mal ein Auge zu. „Eine Videoleinwand gibt es bei uns aber nicht“, teilt Dr. Peter Möller, der stellvertretende Werkleiter bei Kronos Titan in Blexen mit. „Es spricht nichts dagegen, wenn jemand in der Pause Fußball schaut oder sich das Radio anmacht.“ Aber während der Arbeit sei das nicht möglich. „Das lässt der laufende Betrieb einfach nicht zu.“

Auch beim Motorenhersteller ATB gibt es keine geregelten Fußball-Auszeiten. Nach den Worten der Personalleiterin Christa von Nethen habe es aber auch keine entsprechenden Wünsche aus der Belegschaft gegeben. Pausenräume mit Fernsehern gebe es nicht.

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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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