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TENNIS: Yvonne Hübler überrascht sehr

27.08.2008

WESERMARSCH Nach dem Schuljahr haben sich die Kinder und Jugendliche das Ausspannen redlich verdient. Das tut sicher gut, war aber für die Tennis-Nachwuchsspieler aus der Wesermarsch auf Dauer zu langweilig. Um sich in der deutschen Jugendrangliste zu verbessern oder wichtige Erfahrung zu sammeln, nahmen fünf von ihnen an regionalen und internationalen Turnieren teil.

Die größte und weiteste Reise unternahm der 16-jährige Niklas Brandes. Das Talent vom TK Nordenham bestritt nach der Landesmeisterschaft des Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV) sieben Turniere. Nach dem enttäuschenden Erstrundenaus bei der NTV-Meisterschaft, als er gegen den Lüneburger Eric Robschläger mit 5:7 im dritten Satz ausschied, schickte ihn der Turnierplan zunächst nach Berlin.

Seit mehreren Wochen laborierte Brandes an Rückenproblemen, die ihn in der zweiten Qualifikationsrunde zur Aufgabe zwangen. Kraft tankte der TKN-Spieler anschließend vor heimischer Kulisse: Mit Platz zwei kehrte Brandes zu alter Stärke und Fitness zurück – die NWZ berichtete. Im südniedersächsischen Raum unterlag er im Anschluss dreimal in der zweiten Runde: In Hameln bezwang ihn der Russe Soloviev, in Osnabrück ein Schweizer, und in Springe verlor Brandes gegen Victor Schebolta (HTV Hannover. Bei seinem letzten Turnier in der U 16-Konkurrenz „Tennis Europe“ in Ulm schaffte er es ins Achtelfinale, als er mit 5:7 in Durchgang drei an einem Kroaten scheiterte. Danach darf Brandes jetzt nur noch im ITF-Circuit starten, dem Pendant in der Altersklasse U 18. Bei einem solchen Turnier im niederländischen Almere unterlag er einem Niederländer in der Runde der letzten 16. Turnierabschluss war in Georgsmarienhütte. Gegen Felix Samsel aus Rotenburg führte er bereits deutlich, wurde

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aber erneut von Rücken- und Leistenproblemen gestoppt. „Da hätte ich locker gewinnen müssen“, sagte Brandes nach der 6:2, 4:6, 0:6-Niederlage. Er war auch sonst nicht zufrieden: „Ich hätte überall weiter kommen können."

Zweimal ins Viertelfinale schaffte es Hendrik Ostendorf. Der Nachwuchsspieler des SV Nordenham spielte zunächst in Aurich, anschließend startete er beim Heidmühle-Cup in Schortens. In der Runde der letzten Acht musste sich der 13-Jährige jeweils Lukas Duwe aus Oldenburg geschlagen geben. Vordere Plätze gab es für Hendriks Bruder Sönke. Der Neunjährige holte in Aurich Platz zwei, in Jever kam das SVN-Talent auf Rang drei. Hier unterlag er erst im Halbfinale dem finnischen Meister Emil Ruusuvuori (HLK Helsinki). Obwohl das Match gegen den späteren Turniersieger klar verloren ging, zeigte Sönke im Spiel um Platz drei Moral: Mit 6:2, 3:6 und 7:6 bezwang er die Nummer eins aus dem Bezirk Lüneburg-Stade, Jason Hildebrand.

Der Höhepunkt eines jeden Jüngstenspielers ist häufig die Teilnahme am nationalen deutschen Jüngsten-Tennisturnier in Detmold, das Legenden wie Steffi Graf oder Tommy Haas gewannen. Sönke Ostendorf kam bis ins Achtelfinale. In der nächsten Runde unterlag Sönke dem Deutsch-Russen Rudol Molleker vom TV Frohnau Berlin.

Yvonne Hüblers Turnierserie begann mit einem Kracher: Als ungesetzte Spielerin holte sie sich als Drittplatzierte in Dielingen ihr erstes Preisgeld. Beim Auricher sport-non-stop-Cup gelang ihr der ganz große Coup: Wieder ungesetzt gewann sie mit einem 6:3, 6:3 über Lynn-Murdiah Rifamole (TC BW Delmenhorst) den Titel. Ein Wiedersehen mit Rifamole gab es bei der Nordsee-Center-Trophy ihres Heimatvereins, des TKN: Im Finale der Nebenrunde musste sich Hübler der gebürtigen Rastederin beugen. Die Trophy-Siegerin Kristina Schleich sorgte beim anschließenden Turnier in Osnabrück für Hüblers Ausscheiden in Runde zwei. Weiter ging es für Yvonne, die für den TV Visbek aufschlägt, in Duisburg. Hier scheiterte sie in der ersten Runde und gewann das erste Spiel der Nebenrunde, ehe diese vom Veranstalter kurzerhand wetterbedingt abgebrochen wurde.

Als zweiter TKN-Nachwuchs neben Niklas Brandes war Luisa Auffarth aktiv. Die Zehnjährige holte sich mit einem 5:7, 6:4, 6:2-Erfolg gegen die Bezirksmeisterin Nina Haaker den Titel bei den Schwarz-Weiß-Open in Oldenburg. In Jever verlor sie gegen die spätere Siegerin Anna-Milena Behrendt aus Lüneburg.

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