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NWZonline.de Region Wesermarsch Lokalsport

SVN-Talente erreichen Spitzenniveau

13.06.2019

Zeven /Nordenham Die Leichtathleten vom SV Nordenham sind beim 38. Pfingstsportfest in Zeven über sich hinausgewachsen. Sie stellten zahlreiche Bestzeiten auf. Herausragend: Die 14-jährige Jule Wachtendorf knackte über die 100 Meter die Norm für die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U 18.

Joshua Bunz-Ebsen hatte zu Beginn im Hochsprung der männlichen Jugend U 20 Probleme und beendete den Wettbewerb mit übersprungenen 1,69 Metern auf Rang sieben.

Der 16-jährige Hendrik Nordenholt bestätigte in der Altersklasse U 18 eindrucksvoll, warum er sich schon für die Landesmeisterschaften qualifiziert hat. Im vierten Sprung stellte er mit 5,72 Metern eine neue Bestleistung auf, die er im Fünften mit 5,86 Metern nochmals toppte. Das bedeute Rang fünf.

Norm erfüllt

Die 14-jährige Jule Wachtendorf startete über die 100 Meter in der höheren Altersklasse. Sie gewann ihren Vorlauf bei sehr starkem Gegenwind in 12,95 Sekunden. „Im Finale hat es Jule dann ordentlich krachen lassen“, meinte ihr Trainer Stefan Doerner. Sie lief in 12,47 Sekunden bei regulären Windverhältnissen auf Rang zwei und erfüllte die Norm für die Deutsche Meisterschaften der Altersklasse U 18. „Diese finden dieses Jahr in Ulm statt, liegen aber leider im Sommerurlaub“, sagte Doerner: Jule stehe unangefochten auf Rang eins der Niedersächsischen Bestenliste, „und auch im vergangen Jahr lief kein Mädchen in der Altersklasse W 15 in Niedersachsen schneller“, sagte Doerner. Jule bestätigte ihre Form mit 4,87 Metern im Weitsprung.

Joshua Bunz-Ebsen knackte im 100-Meter-Vorlauf in 11,43 Sekunden die Landesmeisterschaftsnorm für Braunschweig, legte im C-Finale aber einen Fehlstart hin.

Merten Wittrock lief in 11,86 Sekunden ebenfalls die geforderte Norm, „aber leider war in diesem Lauf der Wind zu stark“, ärgerte sich Doerner. Mertens Bruder Jonas Wittrock lieferte in 12,32 Sekunden laut Doerner ebenfalls eine starke Zeit ab.

Hendrik Nordenholt wollte im Hochsprung die Norm für die Landesmeisterschaften in Göttingen knacken. „Aber leider war die Steigerung der Sprunghöhe ungünstig“, meinte Doerner. Hendrik stieg bei 1,59 Metern ein. Bis 1,74 Meter kam er immer im ersten Versuch über die Latte. Die Norm liegt bei 1,75 Metern. Pech für Hendrik: Die Latte wurde in Drei-Zentimeter-Schritten höher gelegt. Er scheiterte an 1,77 Meter.

Als krönenden Abschluss schickte der SVN nach vielen Jahren mal wieder eine 4x100-Meter-Staffel in der Altersklasse männliche U 20 an den Start. „Im Training wurde in den vergangenen Wochen ordentlich an der Wechselübergabe gearbeitet“, sagte Doener. Das zahlte sich aus: In 46,46 Sekunden kam das Nordenhamer Team mit Joshua Bunz-Ebsen, Merten Wittrock, Hendrik Nordenholt und Jonas Wittrock als Schlussläufer ins Ziel.

Persönliche Bestleistung

Am zweiten Wettkampftag gewann Jule ihren Vorlauf über 200 Meter in 26,87 Sekunde – persönliche Bestleistung. Damit nicht genug: Sie gewann das B-Finale in 26,54 Sekunden. „Im Weitsprung machte sich der Substanzverlust ein wenig bemerkbar“, sagte Doerner. Im fünften Sprung kam sie auf 4,79 Meter. Dann brach sie den Wettkampf ab. Mit müden Beiden stellte sie sich noch mal der starken Konkurrenz über die 100 Meter und wurde mit starken 12,73 Sekunden Zweite.

„Ihre Form lässt für die Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften hoffen“, sagte Doerner. Joshua Bunz-Ebsen verzichtete auf die 200 Meter und den Hochsprung. Über die 100 Meter bestätigte der 18-Jährige in 11,79 Sekunden einmal mehr, dass die Landesmeisterschaftsnorm für ihn kein Problem ist. Der 14-jährige Tammo Doerner wollte dann über die 800 Meter eine neue Bestzeit aufstellen – und das gelang ihm in der Konkurrenz U 18 eindrucksvoll.

Schneller Auftakt

Die Läufe waren nach allen Altersklassen und Geschlechtern gemischt. Entscheidend waren die Meldezeiten. Mit der langsamsten Meldezeit in seinem Lauf trat Tammo gegen sechs Läuferinnen und Joscha Brückner von der LG Braunschweig an.

Der Lauf begann schnell. Ronja Funck (TV Jahn Walsrode) machte das Tempo. Tammo lief an dritter Position. Am Ende der ersten Runde drückte er aufs Gaspedal, übernahm die Führung und gab sie nicht mehr ab. Er kam in 2:17,35 Minuten ins Ziel und verbesserte seine persönliche Bestzeit um vier Sekunden. Damit hat er sich im Vergleich zum Vorjahr schon um 16 Sekunden gesteigert. Kein Wunder, dass er sich auf die Norddeutsche Meisterschaft Ende Juni in Hamburg freut.

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