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Dlrg: Zum runden Geburtstag ein neues Boot

22.09.2015

Butjadingen Im Kreise von geladenen Gästen feierte die DLRG-Ortsgruppe Butjadingen am Wochenende in ihrem Stützpunkt im Stollhamm das 40-jährige Bestehen. Dabei blickte der Vorsitzende Reiner Przyklang auf die wechselvolle und erfolgreiche Geschichte der Ortsgruppe zurück.

Die Butjadinger Lebensretter können sich über ein üppiges „Geburtstagsgeschenk“ freuen. Wie Reiner Przyklang berichtete, wird die Ortsgruppe für den Katastrophenschutz ein neues Einsatzboot erhalten, das die im vergangenen Jahr nach 30 Jahren ausgemusterte „Oldenburg“ ersetzen wird. 85 000 Euro wird das Boot aus Aluminium, das auf der Deters-Werft in Ganspe gebaut wird, kosten. 75 Prozent der Kosten trägt das Land Niedersachsen; die noch fehlende Summe bringt die DLRG aus Eigenmitteln auf. Das seegängige Boot wird im Yachthafen in Fedderwardersiel liegen, in dem die Ortsgruppe ebenfalls seit Jahren einen Stützpunkt unterhält.

Auch die Vertreter von Tourismus-Service Butjadingen (TSB) hatten ein „Geburtstagsgeschenk“ dabei. Sie sicherten eine Mitfinanzierung des neuen Bootes in Höhe von 15.000 Euro zu, die als Bereitstellungsgebühr für den Einsatz an der Küste zu verstehen seien, so der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Sprickerhof. TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz überreichte zudem ein Panoramabild der Butjenter Küste.

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Das neue Boot werde für noch mehr Sicherheit an den Butjadinger Stränden sorgten, freute sich Butjadingens stellvertretender Bürgermeister Frank Riese. SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann aus Berne hob die hervorragende Jugendarbeit der Ortsgruppe hervor.

Die lässt sich auch mit Zahlen belegen: Von den 318 Aktiven der Butjenter DLRG sind derzeit 164 Kinder und Jugendliche. Die Jugendwarte mit ihren Teams hätten es immer verstanden, die Jugendlichen für die Arbeit der DLRG zu begeistern, bestätigte auch Reiner Przyklang.

Ein langjähriger Wegbegleiter des Vorsitzenden ist sein Stellvertreter Manfred Schmidthüsen, der seit 1975 als technischer Leiter und Schwimmausbilder in der Ortsgruppe fungiert. Insgesamt 12 892 Schwimmer und 1741 Rettungsschwimmer haben der heute 74-Jährige und seine Helfer in den vergangenen vier Jahrzehnten geschult und ausgebildet.

Klaus Wendeling, Vorsitzender des DLRG-Bezirks Oldenburg-Nord, kritisierte die seiner Meinung nach mangelnde Schwimmausbildung an den Schulen. Noch in den 70er Jahren konnten nach seinen Worten 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler am Ende der 4. Klasse schwimmen. Heute seien es nur noch 60 Prozent. Zu dem Problem beigetragen habe die Tatsache, dass gerade in ländlichen Regionen viele Hallenbäder geschlossen wurden, so Klaus Wendeling. Die Butjadinger DLRG bekam 2004 das Aus für das Hallenbad Tossens deutlich zu spüren – die Ausbildungszahlen sanken rapide.

Wilfried Fugel, Vorsitzender der Kreissportbunds, betonte, dass es sehr wichtig sei, dass Kinder möglichst früh schwimmen lernen. Aufgabe der Kommunen sei es, dafür Schwimmbäder vorzuhalten. „Die Kinder müssen noch intensiver an den Schwimmsport herangeführt werden. In den Schulen passiert zu wenig“, sagte Wilfried Fugel. Auch Kreisbrandmeister Heiko Basshusen brach eine Lanze für die Schwimmausbildung von Kindern. Zudem bedankte er sich für die nach seinen Worten sehr gute Zusammenarbeit der DLRG mit den Ortswehren.

Vize-Landrat Karlheinz Ranft sprach von einer „großartigen Leistung“, die die Butjadinger DLRG erbringe. Reiner Przyklang nahm das Lob gerne entgegen. „Aus einem Badehosenverein wurde eine professionelle Gruppe der Wasserrettung und des Katastrophenschutzes“, stellte er zufrieden fest.

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