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NWZonline.de Region Wesermarsch

Märchen vor dem Kamin

04.11.2015

Geschichten vom Wünschen, Verwünschungen und Glück hörten die Mitglieder des ambulanten Hospiz- und Sitterdienstes im Kaminzimmer des Paul-Gerhardt-Hauses. Es gab dort einen Abend für Diejenigen, die ehrenamtlich für den Hospiz- und Sitterdienst für pflegende Angehörige aktiv sind.

Gestaltet wurde dieser von Michael O’Farrell, einem Märchenerzähler sowie Elisabeth und Gebhard von Hirschhausen, die an diesem Abend für die musikalische Unterhaltung sorgten.

Die Märchen, die Michael O’Farrell, Mitglied der Gilde der Märchenerzähler, an diesem Abend zum Besten gab, handelten von der auferlegten Last, die stärker machen kann, von Hingabe und Liebe, aber auch vom Loslassen, der Zuversicht für die Zukunft und vom Lohn der Ehrlichkeit.

Seit Kurzem gastiert das Café Wegbegleiter, bei dem sich Interessierte und auch Ehrenamtliche zu allen Bereichen des Hospiz- und Sitterdienstes austauschen können, im Paul-Gerhardt-Haus. An jedem ersten Donnerstag im Monat, von 16 bis 17 Uhr, finden dort die Treffen statt. Jeder ist hierzu herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sie gehören mit zu den jüngsten Akteuren, die bisher auf der Bühne des Centraltheaters standen und Musik gemacht haben: Die Funky French Friends aus Nordenham, Brake und St.-Étienne-du-Rouvray. Das deutsch-französische Musikprojekt, für das Yeti Mansena und sein französischer Kollege Luc Gosseline aus der Nordenhamer Partnerstadt, verantwortlich sind, läuft inzwischen schon seit drei Jahren.

Einmal im Jahr kommen die französischen Jugendlichen in die Wesermarsch und übernachten dann mit ihren Eltern bei den deutschen Jugendlichen, die auch Musik machen. Einmal im Jahr fahren die Deutschen nach Frankreich. „Die Idee, die bereits vor sieben Jahren geboren wurde, hat das Ziel, dass die Jugendlichen über die Grenzen hinweg musizieren und dadurch im besten Fall auch Freundschaften entstehen“, sagt Yeti Mansena.

Sieben Franzosen, davon vier Jugendliche, die jüngste gerade einmal neun Jahre alt, standen mit 15 Deutschen, davon sieben Jugendlichen, auf der Bühne und machten gemeinsam Musik. Dabei konzentrierten sie sich nicht nur auf ein Genre, sondern fächerten ihren musikalischen Auftritt besonders breit. „Dass wir heute in Brake sind, bedeutet, dass wir unsere Auftritte nicht nur auf Nordenham konzentrieren wollen“, so Yeti Mansena. Mit der Musik wollten sie junge Menschen erreichen und auf diese Weise auch dazu beitragen, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Es gab fliegende Wechsel, denn auch das macht das Besondere der Band aus. Jeder spielte mit jedem, die Instrumente wie Schlagzeug, Keyboard und Gitarren wurden unter einander geteilt. Deutscher Rock, Popsongs, Alternative Rock und Soul klang durch das Centraltheater. Ob Punkrock von den Ärzten, der Band Green Day oder moderne Popsongs von Adele: in Sachen musikalischer Vielfalt setzten sich die Jugendlichen keine Grenzen.

Und so wurde gemeinsam gerockt, gejammt, gesungen und zwischendurch auch zarte Töne angeschlagen, durchzogen von den sanften Klängen der Querflöte und Posaune.

Die Spendenaktion „Plus Eins“ der Nordenhamer Tafel und des Round Table 152 Brake hat im Famila Center Lebensmittel, die zehn Einkaufswagen füllen, erhalten, wie Nils Ole Rückoldt vom Round Table mitteilt.

Seine Mitglieder sowie Fred Memenga und Mirko Thielemann von der Nordenhamer Tafel haben sich an der Aktion in Brake beteiligt und bei den Kunden um Spenden für diese Aktion geworben. Außerdem wurden 1500 Flyer am Spendentag an interessierte Kunden ausgegeben.

Insgesamt konnten zehn Einkaufswagen mit gespendeten Lebensmitteln gefüllt werden, wobei ein gesamter Einkaufswagen durch Karsten Bischoff, Markleiter des Famila Centers Brake, gespendet wurde. Außerdem wurden noch diverse Geldspenden eingenommen.

„Das Feedback der Kunden war überwiegend positiv und wir hatten den Eindruck, offene Türen einzurennen“, freut sich Nils Ole Rückoldt vom Round Table Brake nach der Aktion. Dank gelte allen Kunden, die mit ein paar zusätzlichen Einkäufen die Aktion unterstützten und auch dem Verbrauchermarkt. Aufgrund des Erfolges soll die Aktion Plus Eins im kommenden Jahr fortgeführt werden.

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