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Michael Taylor bei Mud Masters in Luhmühlen Nordenhamer Matsch-Meister läuft allen davon

Jens Milde
Michael Taylor liebt die Herausforderung bei den Mud Masters: In Luhmühlen hat er jetzt auf der Marathonstrecke gewonnen.

Michael Taylor liebt die Herausforderung bei den Mud Masters: In Luhmühlen hat er jetzt auf der Marathonstrecke gewonnen.

Christoph Reiprich/Archiv

Nordenham/Luhmühlen - Am Ende hatte er 20 Minuten Vorsprung. Das ist selbst für eine Marathon-Strecke ziemlich viel. Michael Taylor aus Nordenham hat in der Königsdisziplin des Mudmaster-Hindernislaufs in Luhmühlen bei Lüneburg gewonnen. Er kam nach 4 Stunden und 17 Minuten als Erster von 70 Teilnehmern ins Ziel.

76 Hindernisse

Auf der 42 Kilometer langen Strecke warteten 76 Hindernisse auf den Extremsportler aus Nordenham. Der Wettkampf in Luhmühlen war der erste nach vierjähriger Pause in der Mudmasters-Szene. Insgesamt 2000 Männer und Frauen nahmen daran teil. Die meisten von ihnen entschieden sich für kürzere Strecken. Neben dem Marathon standen eine 6-, eine 12- und eine 16-Kilometer Strecke zur Auswahl.

Bei den Mudmasters laufen die Teilnehmer nicht einfach. Die Strecke führt durchs Gelände. Die Teilnehmer müssen sich über Wasserbecken hangeln, Wände hochklettern, durch den Matsch kriechen und sich jedes Mal aufs Neue eine gute Strategie für das bevorstehende Hindernis überlegen. Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer sind natürlich auch gefragt.

Michael Taylor setzte sich gleich nach dem Start an die Spitze. Die Führung gab er bis zum Schluss nicht mehr ab. Bei Kilometer 16 lag der Nordenhamer bereits 1,5 Kilometer vor dem Zweitplatzierten. „Die Strecke war wie für mich gemacht“, berichtet der Extremsportler. „Es gab schöne Laufpfade durch Wälder, aber auch über offene Felder. Die Hindernisse waren abwechslungsreich und passten perfekt zu mir und meinen Lauf- und Trainingszielen.“

Für die Queen

Als Siegertrophäe gab’s ein überdimensionales Bierglas, verschiedene Fan-Artikel und ein Frei-Ticket für einen kommenden Mudmasters-Wettkampf. Seinen Sieg widmete der Engländer, der seit vielen Jahren in Nordenham lebt, der verstorbenen Queen und der königlichen Familie.


Der nächste Wettkampf steht am Sonnabend, 24. September, in Warstein an. Beim Ultra Viking müssen 60 Kilometer zurückgelegt werden. 3300 Höhenmeter und 135 Hindernisse kommen auf den Nordenhamer zu.

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