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Brakerin arbeitet für Miss Germany Models motivieren ist ihr Beruf

Michael Diederich

Brake/Bremen - Es gibt sie. Diese Situationen im Leben, in denen jeder einen kleinen Motivationsschub gebrauchen könnte. Mal sind es geplatzte Träume, mal ist es eine in die Brüche gegangene Beziehung. Oder eine „Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation“, wie es in dem Film „Der Schuh des Manitu“, heißt.

Für die 31-jährige Sara Wragge dreht sich alles um Motivation. Denn die gebürtige Brakerin und heutige Bremerin arbeitet als Motivationscoach. Sie unterstützt unter anderem die Teilnehmerinnen bei der Wahl zur Miss Germany, gibt psychologische Hilfe für Profi-Sportler und hat stets ein Ziel vor Augen: den Gesprächspartner motivieren.

Kandidatin im Coaching

Bei der Miss Germany Corporation kümmert sie sich um die Finalistinnen. „Jede Kandidatin bekommt ein Einzelcoaching von mir“, so die Brakerin. Worüber es in diesen Gesprächen genau geht, kann sie nicht erzählen. Denn die Inhalte sind geschützt, die Ängste und Sorgen der einzelnen Models zu privat. Gibt es dennoch Sympathien für eine Teilnehmerin?

„Nein, ich gönne jeder Kandidatin, dass sie Miss Germany wird“, erzählt Wragge. Ihre Arbeit sei auch für sie persönlich aufbauend: „Mich motiviert es total, wenn ich sehe, wie erfolgreich Kunden von mir geworden sind. Das gibt mir viel positive Energie“, sagt die Mentaltrainerin.

Beruflich hat sie erst Verschiedenes ausprobiert. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung beim OOWV, gefolgt von Weiterbildungen im Presse- und Marketingbereich, Marketingassistenz bei einer PR-Agentur und dem Posten als Eventmanagerin. Doch dann kam ein „Break“, wie sie erzählt.


Yoga und Methodik

„Ich war unzufrieden in meinem Beruf und wollte etwas machen, was mich mehr ausfüllt“, berichtet die Brakerin. Sie startete eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin und erlernte verschiedene Motivationsmethoden. Aus einer nebenberuflichen Selbstständigkeit wurde irgendwann der Hauptberuf.

In ihrer Arbeit als Motivationscoach lernt sie fast täglich neue Menschen kennen, die allesamt verschiedene Schicksale mit sich bringen. Das Auffällige dabei: „Männer suchen meistens Motivation, um berufliche Ziele zu erreichen. Bei Frauen stehen häufiger Beziehungen im Vordergrund“, sagt Wragge. Insgesamt seien rund 60 bis 70 Prozent Frauen bei ihren Coachings.

Blockaden lösen

Um einen psychologischen Durchbruch zu erzielen, nutzt die Brakerin bestimmte Fragetechniken. So soll in den Gesprächen eine Richtung vorgeben werden. „Ich würde bei einem Schauspieler, der gerne einen Oscar gewinnen möchte, erst einmal die blockierenden Gedanken lockern“, sagt die Mentaltrainerin. Und dann geht es darum, diese Blockaden zu lösen. „Zum Beispiel könnte der Schauspieler von den Bedingungen am Set, durch den Regisseur, auch durch andere Beteiligte in seiner Arbeit gestört werden. Das wirft ihn zurück.“

An einem normalen Arbeitstag unternimmt Wragge sechs bis acht Coachings, die meistens eine Stunde dauern. Die Themen sind unterschiedlich. „Ich habe nie keinen Bock auf meine Arbeit gehabt“, sagt Wragge. In Zukunft strebt die Brakerin ein Psychologie-Studium an, was sie neben ihrer Arbeit und hochmotiviert absolvieren möchte.

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