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NWZonline.de Region Wesermarsch

Mit dem Herzen immer in Nordenham

18.07.2006

Freiwillig hat Wolfgang Kiep in den fast 65 Jahren seines Lebens nie woanders gelebt als in Nordenham. Sein Herz hängt an dieser Stadt. Jetzt kämpft er gegen die Kohlenstaub-Belastung von der Midgard. (Lesen Sie dazu den Bericht auf der ersten Nordenham-Seite).

Geboren ist Kiep am 21. August 1941 in der Kabelkolonie. Sein Großvater Georg Brandt war Werksmeister bei NSW. Als sein Vater 1948 Arbeit im hessischen Arolsen fand, musste er mit dorthin. Aber die Ferien verbrachten er und sein Bruder Gerd – der heute als freier Autor in Burhave lebt – immer in der Kabelkolonie.

Nach dem Schulabschluss kehrte Wolfgang Kiep 1956 dem Elternhaus den Rücken und zog zu den Großeltern, deren soziale Einstellung er immer bewunderte. Bald heuerte er auf einem schwedischen Frachter an, der Koks von Nordenham nach Gävle fuhr. 1957 wechselte Kiep zum Norddeutschen Lloyd in Bremen, wo er seine Ausbildung machte. Bis 1963 blieb er beim Lloyd; inzwischen hatte er seine Frau Ria geborene Janßen – auch sie stammt aus der Kabelkolonie – kennen gelernt. 1965, während er an der Elsflether Seefahrtsschule sein Steuermanns-Patent erwarb, wurde seine erste Tochter geboren. 1968 folgte die zweite, 1969 der Sohn. „Die Familie steht bei mir hoch im Kurs“, sagt Wolfgang Kiep.

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Deshalb verabschiedete er sich von der christlichen Seefahrt und heuerte am 1. Dezember 1967 als Hauptwachtmeister bei der Wasserschutzpolizei in Brake an. 1974 wurde er stellvertretender Revierleiter der Station 6 – Fischerei- und Werfthafen – in Bremerhaven, 1977 Bootsführer auf der „Bremen II“. Kiep: „Das war meine schönste Zeit.“

1984 wurde er zum Dozenten für Schifffahrtsrecht und Schifffahrtsverkehrsrecht an der Wasserschutzpolizei-Schule in Hamburg berufen und stieg bald zum Fachbereichsleiter Küste auf. 1990 wechselte er zum Wasserschutzpolizei-Amt in Bremen, wo er in der Rechtsabteilung tätig war. In dieser Zeit war er auch Mitglied des Arbeitskreises 8 (Schifffahrt) des Verkehrsgerichtstages in Goslar. 1997 ging er aus gesundheitlichen Gründen in Pension.

Zu dieser Zeit baute Kiep sich mit seiner Frau ein Ökohaus in der Wisch – „aber immer noch auf Nordenhamer Gebiet“, wie er betont. Das Ehepaar hatte eine Solaranlage, bereitete Regenwasser auf und ernährte sich nahezu autark aus eigenem Garten und Stall.

„Mein Großvater war 1894 Mitbegründer der Nordenhamer SPD gewesen“, erzählt Kiep. Auch deshalb gehörte er selbst lange Jahre der SPD an, war sogar kurzzeitig Ratsherr. Sein späteres Engagement bei der FDP währte nicht lange.

20 Jahre führte Kiep den Verein zur Förderung des Jugendfußballs in Nordenham, der vielen unverschuldet in Not geratenen Jugendlichen helfen konnte. Darauf ist Wolfgang Kiep noch heute stolz.bi

Wolfgang Kiep

Vereins-Vorsitzender

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