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NWZonline.de Region Wesermarsch

Nass-kalte Angelegenheit

24.05.2013

Auf die Spuren der Römer begaben sich die Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs des Gymnasiums Lemwerder. Zusammen mit Lehrerin Valérie Wetter wurde die Stadt Xanten am Niederrhein besucht. In Kleingruppen erkundeten die Lemwerderaner die mittelalterliche Stadt, bevor sie nachmittags den Archäologischen Park und das Römermuseum anliefen.

Vom Schuh bis zum Speer, vom Getreidekorn bis zur Urne konnte hier das Leben in der ehemaligen Provinzstadt Colonia Ulpia Traiana anschaulich gemacht werden. Interessant war vor allem die Ausstattung eines Soldaten, die aus Rüstung oder Kettenhemd, Helm, Waffen, Marschgepäck und Schild bestand und bis zu 48 kg wiegen konnte. Manch ein Schüler konnte dies – ausgestattet mit Schild, Helm und Marschgepäck – am eigenen Leib erfahren (ovales Bild).

Im Archäologischen Park war neben Stadtmauern, Tempeln und Wohnhäusern das kolossale Amphitheater der größte Anziehungspunkt. Der Rekonstruktionsbau lässt nachempfinden, wie sich ein damaliger Römer beim Besuch des Amphitheaters, bei einem Gladiatorenkampf, einer Tierjagd, einem Wagenrennen oder einem Wettkampf wohl gefühlt haben mag.

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Nur kleine Veränderungen gibt es an der Spitze des Frauengesangvereins „FGV Sing mit“ Berne. Bei der Jahreshauptversammlung wurden Ingeborg von Thülen-Rehse als erste Vorsitzende, Christa Schwarting als zweite Vorsitzende, Doris Nipper als Schriftführerin und Christa Praekel als Kassenwartin in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist die Notenwartin Wilma Schwarting.

Am 29. September steht in der Aula der Oberschule eine große Feier an, denn der Verein wird dann 30 Jahre alt. Es ist ein großes Chorkonzert mit vielen Chören geplant. Auch ansonsten ist der Kalender prall gefüllt. Singen im Großchor Wesermarsch in Rodenkirchen und im Großchor Harle-Weser in Brake stehen ebenso an wie die Teilnahme am Ollenfest in Berne, dem Chorkonzert in Horumersiel und am Friedensgottesdienst in Lemwerder. Chorintern steht das Sommerfest ganz oben an. ­

Hartgesotten waren Bastian Bensing und Dennis Niehus, die Mitglieder der DLRG, die jetzt beim Anbaden in die Weser stiegen. „So kalt ist das Wasser ja gar nicht“, riefen sie beim ersten Kontakt mit dem Weserwasser. Kein Wunder, denn bei lediglich elf Grad Lufttemperatur erschienen den Lebensrettern die rund 14 Grad Wassertemperatur der Weser zunächst sogar warm. Dass es von oben beim offiziellen Anbaden der DLRG-Stedinger Land an der Juliusplate ebenfalls feucht wurde, spielte für die abgehärteten jungen Männer eine eher nebensächliche Rolle. Nach dem kurzen Bad klettern sie allerdings rasch in das gut beheizte Einsatzfahrzeug.

„Normalerweise sind wir mindestens zehn Personen beim Anbaden im Mai“, erklärte der Vorsitzende Rainer Weegen.

Weegen und seine Leute sind guter Hoffnung, dass im Jahr des 100. Geburtstags der DLRG auch endlich die Genehmigung zum Errichten der neuen Rettungswache an der Juliusplate erteilt wird. Die dritte Statik musste bereits dafür bereits beantragt werden, da die vorherigen aufgrund ihres Alters nicht mehr von den Behörden akzeptiert wurden. „Doch im Juli oder August werden wir hoffentlich die Genehmigung haben, so dass wir die Station spätestens im Winter in Betrieb nehmen können“, hofft der Vorsitzende Weegen.

Das schwimmfähige Gebäude, das in der Elsflether Werft auf die Abholung wartet, ist bereits fast fertig ausgebaut. Auf mit Beton ausgegossenen Stelzen soll es an seinem Bestimmungsort fest verankert werden.

„In den Sommermonaten halten wir an warmen Wochenenden jeweils zwischen 12 und 18 Uhr Wache am Strand“, teilte der Vorsitzende Rainer Weegen beim Anbaden mit.

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