Jade/Rastede/Varel/Hamburg - Keine Frage, Klaus Decker ist in der NDR-Quiz-Show „Leuchte des Nordens“ sehr sympathisch rübergekommern und hat zudem eine gute Werbung für das Plattdeutsche gemacht. Am späten Sonntagabend wurde im NDR die „Leuchte des Nordens“ mit dem Moderator Jörg Pilawa ausgestrahlt.
Fünf Kandidaten
In der Sendung von 22.45 Uhr bis 23.30 Uhr vertrat der Jaderberger die Farben des Landes Niedersachsen. Aber die „Leuchte des Nordens“ konnte Klaus Decker am Ende leider doch nicht „abstauben“. „Ich glaube, man hat gesehen, dass wir Kandidaten und auch der Moderator Jörg Pilawa sehr viel Spaß in dieser Sendung gehabt haben“, resümiert Klaus Decker im Gespräch mit unserer Redaktion.
Gefürchtete Risikofrage
Einen Sieg konnte er aber leider nicht einfahren, obwohl es in der Vorrunde mit 41 Punkten noch zur Führung unter den fünf norddeutschen Kandidaten gereicht hatte. Doch dann kam es bei der Risikofrage zu der von ihm schon im Vorfeld gefürchteten Kategorie „Literatur“. Und hier ordnete er, wie auch zwei Mitstreiter, das Märchen „Florian, der Karpfen“ dem Schriftsteller Günter Grass zu. Zwei andere Kandidaten entschieden sich für die richtige Antwort Siegfried Lenz und zogen so in das Finale ein.
Am Ende zählt der Spaß
In der 45-minütigen NDR-Quiz-Show zeigte sich aber schnell, warum Decker beim Casting als Kandidat ausgewählt worden war.
Nach einer knackigen Vorstellung auf Plattdeutsch bekam er genug Gelegenheiten, Werbung für das Plattdeutsche, die Speelkoppel Delfshausen und die Niederdeutsche Bühne Varel zu machen. Er hat ja quasi mit der Muttermilch das Plattdeutsche in Hahnermoor aufgenommen. Und so meinte er in der Pilawa-Show ja auch: „Hochdeutsch war meine erste Fremdsprache.“
Am Ende nicht gewonnen zu haben, stört den Jader Ratherrn allerdings überhaupt nicht. Die Ausstrahlung der Sendung verfolgte der 47-Jährige mit seiner Familie auf der Terrasse. Und die vielen tollen Rückmeldungen während und nach der Sendung über das Handy oder die sozialen Medien hätten gezeigt, „dass der Spaß deutlich höher als das Gewinnen zu bewerten ist“.
