Nordenham - An diesem Wochenende schlagen bei der 6. Auflage der Louis-Müller-Open 42 talentierte Tennisspieler in Nordenham auf. Der TK Nordenham ist Ausrichter des Jugend-Ranglistenturniers des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) für Junioren und Juniorinnen der Altersklassen U 18, U 14 und U 12. Die ersten Spiele beginnen am Samstag um 9.30 Uhr auf der TKN-Anlage am Stadtpark. Ferner finden auch Spiele auf der Anlage des SV Nordenham am Hallenbad statt. Die Halbfinals und Endspiele werden am Sonntag ab 10 Uhr beim TK Nordenham ausgetragen.
Sportlich können sich die Meldelisten sehen lassen. Sechs von 42 Teilnehmern kommen aus anderen Landesverbänden: zwei aus Westfalen und jeweils einer aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Württemberg. Alle anderen kommen aus dem Verband Niedersachsen-Bremen, darunter 25 aus der heimischen Region Jade-Weser-Hunte.
Das stärkste Feld
Das stärkste Feld stellen die Junioren U 12 mit 15 Spielern. Favorit ist Hannes Steuber vom TuS Glinde aus Schleswig-Holstein. Der früher im Jüngstenbereich für den TKN spielende Anton Jessen startet für den HTV Hannover und ist an Position vier gesetzt.
Im 16er-Feld der U 18 mit zehn Teilnehmern starten auch Jonas Thölen und Silas Wittrock vom erfolgreichen A-Junioren-Team des SV Nordenham. Sie gehören hier aber nicht zum Favoritenkreis, der angeführt wird vom topgesetzten Malte Hansmann aus Hamburg (Uhlenhorster HC) und der Nummer zwei, Nicolas Pfäfflin vom TC Schorndorf aus dem Württembergischen Tennisverband.
Bei den Juniorinnen U 14 gibt es ein volles Achter-Feld mit Kira Erden vom TKN. Doch auch hier sind mit Marina Klages vom TC GW Gifhorn und Charlotte Heine vom Oldenburger TeV andere favorisiert.
Bei den Juniorinnen U 12 spielen zwölf Mädchen – darunter auch Anneke Wachtendorf vom TKN bei dem älteren Jahrgang 2010. Anna-Lena Rathert (Jahrgang 2011) vom TC BW Halle aus dem Westfälischen Tennisverband ist topgesetzt.
Ein Wort mitsprechen bei der Titelvergabe wollen auch Anna Haskamp vom TC Edewecht und Pauline Janssen vom Oldenburger TeV. Es wird für alle Teilnehmerfelder eine Nebenrunde für die Verlierer des ersten Spiels angeboten. Alle haben die Chance, zwei Partien zu spielen.
Höhere Kategorie
Im Gegensatz zu den Vorjahren ist das Turnier in diesem Jahr ein Wettbewerb der Kategorie J 3. Die Jugendlichen bekommen mehr Ranglistenpunkte für ihre Siege als in den Vorjahren. Damals war das Turnier in der Stufe J 4 beheimatet.
Dennoch sind die Meldezahlen rückläufig. „Das liegt einmal an der viel schwächeren Resonanz aus dem eigenen Kreis. Gegenüber dem Vorjahr mit 17 Meldungen von vier Vereinen haben diesmal nur jeweils zwei Teilnehmer vom SVN und zwei Teilnehmerinnen vom TKN aus der Wesermarsch gemeldet“, sagt Turnierleiter Rolf Hübler. „Außerdem sind noch viele Jugendliche wegen der Sommerferien mit ihren Eltern im Urlaub.“
