Nordenham - Zu den vielen Großveranstaltungen, auf die die Nordenhamer in den vergangenen beiden Jahren wegen der Corona-Pandemie verzichten mussten, gehört auch das Fonsstock-Festival am Weserstrand. Ob es in diesem Jahr klappt, steht noch in den Sternen. Aber die Fonsstocker sind zuversichtlich und haben ihre Planung wieder aus der Schublade geholt. „Zwei Jahre ohne Fonsstock waren mehr als genug“, sagt Pressesprecher Jens Locker.
Punk und Ska
Am Freitag und Sonnabend, 10. und 11. Juni, soll das Fonsstock-Festival auf der Osterfeuerwiese an der Strandallee stattfinden. Das Programm verspricht einmal mehr ein abwechslungsreiches Wochenende mit Musik, die vor allem bei den Punk- und Ska-Fans gut ankommen wird. Aber nicht nur bei ihnen. Musikalisch sind die Fonsstocker längst viel breiter aufgestellt.
Die moderaten Eintrittspreise und die entspannte und familiäre Atmosphäre des ausschließlich von Ehrenamtlichen organisierten Events, sprechen ein breites Publikum an. Umso ärgerlicher, dass am selben Wochenende auch Garten & Ambiente stattfindet.
Wie Pressesprecher Jens Locker mitteilt, werden rund 2000 Besucher erwartet. 16 Bands hat der Fonsstock-Verein eingeladen. Viele von ihnen hatte er schon vor zwei Jahren auf der Liste, bevor Corona den Fonsstockern das erste Mal einen Strich durch die Rechnung machte.
Die Besetzung des Festivals ist international. Der Headliner am Freitag kommt aus Australien und heißt The Rumjacks. Am Sonnabend endet das Festival mit zwei Bands aus den USA: Spanish Love Songs und Good Riddance.
Shantychor und Radau
Natürlich ist Nordenhams älteste Boygroup wieder mit von der Partie. Am Sonnabend um 12.45 Uhr darf geschunkelt werden mit dem Nordenhamer Shantychor. Eröffnet wird der Sonnabend mit der Gruppe Radau. Die Hamburger machen Rockmusik für kleine und große Kinder. Bei KiKa laufen ihre Songs rauf und runter. 2019 sind sie zum ersten Mal bei Fonsstock aufgetreten – mit großem Erfolg. Beim Auftritt von Radau haben Jungen und Mädchen bis zwölf Jahre freien Eintritt.Das Programm: Freitag: 16 Uhr: Brand (Punkrock, Bremerhaven); 17 Uhr: Beatmartin (Punk, Duisburg/Essen); 18 Uhr: The Evil O’Brians (Bubblepunk, Braunschweig); 19 Uhr: Dorkatron (Pop-Punk, Österreich); 20.15 Uhr: Jagger Holly (Pop-Punk, international); 21.30 Uhr: Marathonmann (Post Hardcore, München), 23 Uhr: The Rumjacks (Folk-Punkrock, Australien).
Sonnabend: 11 Uhr: Radau (Rock, Hamburg); 12.45 Uhr: Shantychor Nordenham; 14.15 Uhr: Captain Piff an the First Mates (Garagenpunk, Oldenburg/Bremen); 15.30 Uhr: North Alone (Punkrock, Osnabrück); 16.45 Uhr: 100 Kilo Herz (Ska-Punk, Leipzig); 18.15 Uhr: Vertikal (Ska-Punk, Dorsten); 19.45 Uhr: 13 Crowes (Rock’n’Roll, Schottland); 21.15 Uhr: Spanish Love Songs (Punkrock, USA); 23 Uhr: Good Riddance (Hardcore Punk, USA).
