Nordenham - Bei der Bundestagswahl hat die SPD in Nordenham ihr Ergebnis deutlich verbessern können und landete auf Platz eins. Die Sozialdemokraten holten bei den Zweitstimmen 40,1 Prozent, was einem Plus von 4,9 Prozentpunkten gegenüber der Wahl vor vier Jahren entspricht.

Auch die Grünen verbuchten starke Gewinne und steigerten sich auf 12,18 Prozent (+5,7 Prozent). Bei der FDP zeigte die Kurve bei einem Anteil von 8,80 Prozent (+ 0,5 Prozent) leicht nach oben. Die AfD blieb in Nordenham im Gegensatz zum Bundestrend stabil und konnte sich sogar minimal verbessern: von 9,0 auf 9,2 Prozent.

Klare Verliererin war die CDU, die zwei Wochen zuvor bei der Stadtratswahl mit 33,9 Prozent noch einen großen Erfolg erzielt hatte. Die Christdemokraten kamen lediglich auf einen Stimmenanteil von 21,2 Prozent (-9,1 Prozent). Auch die Linken mussten in Nordenham kräftig Federn lassen und sich mit 2,9 Prozent (-4,2 Prozent) begnügen. Von den 20115 wahlberechtigten Nordenhamerinnen und Nordenhamern machten 13442 von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 66,8 Prozent. Vor vier Jahren hatte sie 67,9 Prozent betragen.

Bei den Erststimmen konnten sich die Wählerinnen und Wähler zwischen zehn Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden. Hier die Platzierungen: 1. Susanne Mittag (SPD, 5737 Stimmen, 43,43 Prozent), 2. Philipp Albrecht (CDU, 3060 Stimmen, 23,16 Prozent), 3. Christina-Johanne Schröder (Grüne, 1460 Stimmen, 11,05 Prozent), 4. Adam Golkontt (AfD, 1109 Stimmen, 8,39 Prozent), 5. Christian Dürr (FDP, 976 Stimmen, 7,39 Prozent), 6. Christian Suhr (Die Linke, 360 Stimmen, 2,73 Prozent), 7. Frank-Rüdiger Halt (Die Basis, 182 Stimmen, 1,38 Prozent), 8. Kevin Laukenings (Die Partei, 181 Stimmen, 1,37 Prozent), 9. Dieter Holsten (Freie Wähler, 144 Stimmen, 1,09 Prozent), 10. Michael Rappers (LKR, 2 Stimmen, 0,02 Prozent).