Einswarden - Nach der Corona-Zwangspause hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Nordenham jetzt ihr Veranstaltungsformat „Wirtschaft im Gespräch“ wieder aufgenommen. Gastgeberin war die Firma Elektrotechnik Janssen in Einswarden.
Rund 30 Teilnehmer, die überwiegend in Nordenhamer Betrieben tätig sind, waren der Einladung gefolgt. Auch Bürgermeister Nils Siemen nahm an der Veranstaltung teil.
1967 gegründet
Senior-Geschäftsführer Heinrich Janssen schilderte die Anfänge des 1967 gegründeten Unternehmens. Heute beschäftigt die Firma, die ihren Sitz seit 1996 in dem Gewerbepark im Stadtnorden hat, etwa 50 Mitarbeiter.
Das Unternehmen umfasst die Geschäftsbereiche Schaltanlagenbau, Industrieservice, Netzwerktechnik, Automatisierungstechnik und Kranservice. Mit der Planung und Entwicklung von elektrischen Anlagen für Kräne und mit dem Schaltanlagenbau ist Elektrotechnik Janssen in den großen Häfen der Welt vertreten. Im Industrieservice sind die regionalen Betriebe wichtige Kunden.
Als zusätzliches Standbein zur Erweiterung des Leistungsspektrums ist der Metallbau hinzugekommen. Dafür hat das Unternehmen im Oktober 2020 die benachbarte Firma Metallbau Schröder übernommen und die Metalltechnik Janssen GmbH neu gegründet.
Kran-Spezialist
Bei einem Rundgang wurden die aktuellen Projekte und der Aufbau des Betriebes vorgestellt. Ein Themenschwerpunkt waren die bei Elektrotechnik Janssen gefertigten „E-Häuser“. Dabei handelt es sich um Stahlcontainer, in denen die gesamte Steuerungselektronik für Krananlagen in Containerhäfen verbaut ist.
„Die Netzwerktreffen aus unserer Reihe ,Wirtschaft im Gespräch’ sind ein wichtiges Forum zum Kennenlernen unserer ortsansässigen Betriebe und zum Informationsaustausch“, sagte der städtische Wirtschaftsförderer Jürgen Mayer. Er freute sich, dass diese Präsenzveranstaltungen wieder stattfinden können.
