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Hunky Dories „Wohnzimmerkonzert“ mit jeder Menge Indio Folk

Ulrike Krebs
Das Konzert der Hunky Dories wurde wetterbedingt kurzfristig in die Jahnhalle verlegt.

Das Konzert der Hunky Dories wurde wetterbedingt kurzfristig in die Jahnhalle verlegt.

Nordenham - Der Auftritt des Nordenhamer Folk-Duos Hunky Dories mit Dominique Wempe (Geige und Gesang) und Oliver Morawietz (Gitarre und Gesang) hätte ein Open-Air-Konzert am Weserstrand werden sollen. Doch angesichts der schlechten Wettervorhersage wurde die Veranstaltung kurzfristig in die Jahnhalle verlegt.

Rund 40 Besucher

Rund 40 Besucher erlebten quasi ein Wohnzimmerkonzert mit jeder Menge Indio Folk, drei Sets mit weit mehr als 20 Songs sowie dem Auftritt des Special Guests Yannick Wempe. Der Sohn der Geigerin, der in Bremen Geologie studiert, spielt seit 17 Jahren Trompete. Inhaltlich waren die mehr als zwei Dutzend gebotenen Stücke bunt aufgestellt. Mal ging es um Liebe und Sehnsucht, mal um den Tod oder den Teufel. Dieser Mix gefiel dem Publikum.

Für Oliver Morawietz, der mit 15 Jahren anfing, sich für die Gitarre zu interessieren, liegt der Reiz des Indie Folks vor allem in seiner Vielseitigkeit. Die Musikrichtung vereint neben dem klassischen Folk Elemente verschiedener Stilrichtungen wie Blues und Pop. Indie leitet sich dabei vom Musikstil des Independent ab und hebt die ganz bewusste Abgrenzung vom Mainstream hervor.

Die Musikstücke, die die Hunky Dories spielen und mittlerweile auch selbst schreiben, suchen Dominique Wempe und Oliver Morawietz gemeinsam aus. Dabei ist es ihnen wichtig, auch den gecoverten Songs aus dem Radio oder von Schallplatten eine eigene Handschrift zu verleihen. Und das gelingt dem Duo, das sich einmal pro Woche trifft, um gemeinsam zu üben, sehr gut.

Corona-Zeit vereint

Musikalisch zusammengefunden haben die beiden Nordenhamer in der Corona-Zeit. Keiner von ihnen wollte sich durch die Pandemie musikalisch ausbremsen lassen, weshalb sie konsequent seit eineinhalb Jahren die Möglichkeit genutzt haben, zu zweit zu proben.


Zukünftig möchte Hunky Dories übrigens das Repertoire, das derzeit um die 40 Stücke umfasst, vor allem durch selbst Geschriebenes schrittweise erweitern. In der Jahnhalle geht es am Samstag, 11. September, mit einem Queen-Tribute-Konzert weiter. „The Queen Kings“ tourt schon seit vielen Jahren durch Deutschland und Europa und war auch schon in Nordenham zu hören.

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