Nordenham/Rodenkirchen - Die Handballer der HSG Unterweser haben am Samstag das Spitzenspiel der Regionsliga verloren. Sie unterlagen dem VfL Edewecht auswärts mit 23:29.

Derweil gewannen die Regionsoberliga-Handballerinnen der HSG Unterweser ihr erstes Spiel seit dem 13. November vorigen Jahres locker. Sie besiegten den SVE Wiefelstede auswärts mit 33:21 und sind Tabellenzweiter hinter Tvd Haarentor.

Männer, Regionsliga: VfL Edewecht - HSG Unterweser 29:23 (18:15). Aufseiten des Teams aus der Wesermarsch war man sich einig: Die Niederlage sei zu hoch ausgefallen. Die HSG erwischte einen holprigen Start in eine Partie, die nur von einem Unparteiischen geleitet wurde. Edewecht führte nach zehn Minuten mit 7:3. Aber die Gäste fingen sich und verkürzten. Doch die jungen Edewechter verhinderten ein geordnetes Positionsspiel der HSG. Die Gäste warfen viele Bälle überhastet weg. Zur Pause lagen sie mit 15:18 zurück.

Anschließend gelang es ihnen, noch ein bisschen vom Rückstand abzuknabbern (19:21/40.). Die Wende lag in der Luft. Doch dann leistete sich die HSG wieder zu viele unnötige Fehlwürfe, die Edewecht zu einfachen Toren nutzte. Die HSG hatte auch eine zehnminütige Torflaute der Gastgeber nicht bestrafen können. Fünf Minuten vor Schluss vor die Partie entschieden (27:21).

HSG-Spielertrainer Malte Clari, war trotz der Niederlage zufrieden. Bei der HSG überzeugten die Torhüter Alexander Schnitger und Thomas Speckels. Im Feld waren Viktor Schwarz und Sören Horstmann die Aktivposten.


HSG: Alexander Schnitger, Thomas Speckels - Viktor Schwarz (5), Tim Werning (5), Finn Lankenau (4), Sören Horstmann (3), Alec Bohklen (3), Tomek Arens (1), Jonas Schröder (1), Mark Töllner (1), Malte Clari, Joel Palm.

Regionsklasse: VfL Edewecht II - Elsflether TB III 15:23. ETB: Johannes Behrens (6), Niklas Heckel (5), Jan Wagenaar (3), Henning Schröer (3), Jan-Frek Neumann (2), Florian Rotter (2), Levi Kuliert, Nick Schumacher.

Frauen, Regionsoberliga. SVE Wiefelstede - HSG Unterweser 21:33 (5:17). Die HSG war heiß und steckte auch die Ausfälle von Louisa Plump und Astrid Eilers weg. Für sie gaben zwei A-Jugendspielerinnen Gas. Die Gastgeberinnen hielten nur bis zur 6. Minute mit. Danach funktionierte die HSG-Offensive wie ein Uhrwerk. Aus einem 4:4-Remis machte sie eine 17:5-Führung zur Pause. Nach dem Wechsel erhielten alle Spielerinnen angemessene Einsatzzeiten. Auch deshalb gelang es den Wiefelstederinnen, das Spiel noch einigermaßen offen zu gestalten. Indes: Bei besserer Chancenverwertung wäre für die Gäste noch ein höherer Sieg möglich gewesen.

HSG: Benita Menzel, Svea Pargmann – Liska Stuhrmann (12), Carinne Bauer (5), Celine Bohlken (5), Janine Matschei (4), Carla Menger (3), Wiebke Ostendorf (2), Judith Reins (2), Katharina Onken, Sina Menzel, Cathleen Henzel.