Nordenham - In der Tennis-Bezirksliga der Männer ist das Stadtderby zwischen dem SV Nordenham und der Reserve des TK Nordenham am letzten Spieltag (Sonntag, 14 Uhr) ein Endspiel um die Meisterschaft. Nach dem 5:1-Sieg am Wochenende beim Schlusslicht Oldenburger TB hat der TKN einen Vorsprung von zwei Sätzen vor dem SVN, der mit dem 3:3 beim Huder TV einen Punkt abgab.

Huder TV - SV Nordenham 3:3. Der SVN trat mit zwei Herren-30-Spielern und zwei jüngeren Akteuren an – darunter war ein A-Juniorenspieler. Die Gäste servierten aufgrund der besseren Leistungsklassen (LK) als Favorit, zumal die ersatzgeschwächten Gastgeber zwei LK-23-Spieler einsetzten.

Die Gäste gingen durch Mihut-Josif Radu in Führung. Philipp Ulrich (Jahrgang 1986/LK 7,8) gab anfangs des zweiten Satzes auf, während sich Renken (Jg. 1983/LK 12,7) gegen seinen 18 Jahre jüngeren Gegner (Jg. 2001/LK 12,1) bei hohen Temperaturen durchbiss und den zweiten Einzelpunkt sicherte. An Position vier hatte der A-Junior Massimo Stüdemann (LK 17,2) sein Debüt in der Ersten mit einer Niederlage beendet.

Im Doppel spielte Phil Schaffarzyk für Renken, der am Sonntag auch im Herren-30-Team aufschlug. Die Gastgeber setzten alles auf ihr erstes Duo, weil ihnen ein Remis zum Klassenerhalt reichte. Die Rechnung ging auf. Ulrich/Stüdemann verloren im Match-Tiebreak des Spitzendoppels. Radu/Schaffarzyk wendeten eine Pleite mit einem 10:8-Sieg im Match-Tiebreak ab.

Philipp Ulrich 4:6, 0:1 Aufg. SVN; Torben Renken 7:5, 6:2; Mihut-Josif Radu 6:0, 6:0; Massimo Stüdemann 0:6, 4:6; Ulrich/Stüdemann 6:4, 1:6, 4:10; Radu/Phil Schaffarzyk 6:1, 6:7, 10:8


Oldenburger TB - TK Nordenham II 1:5. Der neue Tabellenführer mühte sich gegen das sieglose Schlusslicht. Für den verletzten Spitzenspieler Martin Reinstrom spielte erstmals in dieser Saison Jan Kalla (Jg. 85/LK 15,0). In einem Herren-30-Duell setzte er sich gegen seinen Gegner (Jg. 90/LK 20,1) dank seiner Routine im Match-Tiebreak durch. Das war wichtig, denn Maven Raschke (LK 11,8) verlor gegen einen A-Jugendlichen (LK 17,6) im Match-Tiebreak.

Im Spitzenspiel machte Dennis Klahn (LK 9,3) mit seinem Gegner (LK 15,9) kurzen Prozess. Der aus seinem Studienort Aachen angereiste Marius Heilmann (LK 12,2) musste gegen seinen Kontrahenten (LK 17,8) alles geben, um nach verlorenem ersten Durchgang sein Spiel im Match-Tiebreak zu gewinnen.

In den Doppeln spielte Mannschaftsführer Steffen Brandau an der Seite von Dennis Klahn. Sie holten den vierten Punkt. Raschke/Kalla spielten erstmals zusammen und legten nach.

Dennis Klahn 6:0, 6:1; Maven Raschke 6:7, 6:2, 1:10; Marius Heilmann 3:6, 6:2, 10:6; Jan Kalla 6:3, 6:7, 10:4; Klahn/Steffen Brandau 7:5, 6:1; Raschke/Kalla 6:2, 7:5.