Nordenham - Der TK Nordenham möchte seine Tradition als Turnierveranstalter mit den 3. Louis-Müller-Open fortsetzen. Dabei handelt es sich um ein Jugend-Ranglistenturnier des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) der Kategorie J 4 für Junioren und Juniorinnen der Altersklassen U 18, U 14 sowie U 12. Die ersten Spiele beginnen am Freitag um 16 Uhr auf der TKN-Anlage am Stadtpark. Am Samstag ab 9 Uhr werden auch die Anlagen beim SV Nordenham und dem Blexer TB genutzt. Die Halbfinals und Endspiele werden am Sonntag ab 8.30 Uhr beim TK Nordenham ausgetragen.
Nachdem man im vergangenen Jahr aufgrund von Corona passen musste, ist Turnierleiter Rolf Hübler mit den Teilnehmerzahlen sehr zufrieden. Bis zum Meldeschluss am Sonntag hatten sich 90 Jugendliche angemeldet. „Bei den Junioren habe ich drei volle 16er-Felder mit einer kleinen Nachrückerliste und selbst bei den sonst eher zurückhaltenden Juniorinnen sind jeweils 14 Meldungen vorhanden. Erfreulich ist aber auch, dass 17 Akteure aus der Wesermarsch kommen“, sagt der Turnierverantwortliche.
Fünf vom SV Brake
Davon kommen allein zehn aus Nordenham: sechs vom gastgebenden TK Nordenham sechs und vier vom SV Nordenham. Mit dabei sind auch fünf Jugendliche vom SV Brake und zwei vom TC Stadland. Bei den unter 18-Jährigen spielen Massimo Stüdemann, Silas Wittrock, Jonas Thölen, Fynn Kuhlmann (alle SV Nordenham) und Fynn Koopmann vom TC Stadland. Bei den Juniorinnen der Altersklasse W 18 starten Lilly Sophie Müller vom TK Nordenham und Liana Ulrich, Mascha Emilia Riekemann, Erika Wolf und Jette Koletzki (alle SV Brake).
Im Feld der Junioren M 16 gibt es mit Constantin Schuhr (TK Nordenham) und Constantin Huppert (TC Stadland) zwei Teilnehmer aus dem Landkreis, während in Person von Enjilina Houti vom SV Brake nur eine Juniorin in der W-14-Kategorie aufschlägt.
In der jüngsten Altersklasse M 12 sind die beiden TKNer Dean Schau und Simon Stüdemann am Start, während sich bei den Mädchen W 12 Kira Erden und Anneke Wachtendorf (beide TK Nordenham) im Wettkampf messen wollen.
Starke Felder
Die Wesermarsch-Talente gehören nicht zu den gesetzten Akteuren und daher auch nicht zum Favoritenkreis. Denn auch sportlich können sich die Meldelisten sehen lassen. So kommen elf von 90 Teilnehmern aus anderen Landesverbänden – vier aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie zwei aus Berlin-Brandenburg und einer aus Schleswig-Holstein. Es wird laut Auskunft von Turnierleiter Rolf Hübler für alle Felder eine Nebenrunde für die Verlierer des ersten Spieles angeboten, so dass alle Jugendlichen die Chance haben, zwei Spiele zu bestreiten.
