Nordenham - Das katastrophale Erdbeben in der Türkei und Syrien hat auch in den islamischen Religionsgemeinschaften in Nordenham große Betroffenheit ausgelöst. Die DITIB-Gemeinde, die ihr Zuhause in der Moschee an der Walther-Rathenau-Straße hat, und die Milli-Görüs-Gemeinde Einswarden laden alle Nordenhamer zu einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung mit Bittgebet ein.
Die Veranstaltung findet an diesem Freitag, 17. Februar, ab 15 Uhr auf dem Nordenhamer Marktplatz statt. Das teilt der Sprecher der beiden Religionsgemeinschaften, Mehmet Karabacak, mit.
Nach seinen Worten wird auch Nordenhams Bürgermeister Nils Siemen einige Worte an die Teilnehmer richten. Wie Mehmet Karabacak weiter mitteilt, hat allein die DITIB-Gemeinde schon jetzt Spenden in Höhe von 22 000 Euro für die Erbebenopfer gesammelt.
Viele in Nordenham lebende Bürger hätten Angehörige im Erdbebengebiet.
