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NWZonline.de Region Wesermarsch

Oberhammelwarden war früher eine Insel

28.06.2011

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde Elsfleth von Fischern und Weidbauern bewohnt. So hat es auch Rolf Meyer, Geschäftsinhaber und seit Geburt in Elsfleth wohnhaft, früher erzählt bekommen.

Die NWZ  schaute in einer alten Chronik nach, die am 19. August 1981 anlässlich der Verleihung der Stadtrechte in dieser Zeitung erschien.

Darin heißt es: „Es war eine bäuerliche Reihensiedlung, über den Fluss führte eine Fähre. Die Einengung der Weser und die Tide drückten den Fluss immer mehr nach Westen, Sturmfluten gefährdeten häufiger den Ort.“ Die schlimmste Sturmflut, die in dieser Zeit urkundlich erwähnt wurde, ist die Marzellusflut am 16. Januar 1362. Ein zwei Kilometer langer Deichbruch bei Käseburg machte aus der Liene einen Mündungsfluss der Jade. Lienen und Oberhammelwarden, lagen danach auf einer Insel. Sie wurden erst um 1400 eingedeicht.

Um diese Zeit hatten die Bauern unter den Raubzügen der Oldenburger und Friesischen Grafen zu leiden, Pest und Fieber, Mord und Brand machten ihnen zu schaffen. So berichtet es Gerhard Wuttke, der die Stadtchronik zur Hundertjahrfeier erstellte.

Um 1456 wurde die Elsflether Kirche zur Wehrkirche umgebaut. In den Kämpfen zwischen dem Bremer Erzbischof und den Oldenburger Grafen wurde diese Kirche dann zerstört. Wirtschaftliche Not zwang die Oldenburger Grafen zum Deichen, um mehr Ackerland zu gewinnen. So entstand der alte Deich bei Lienen um 1482 und der bei Salzendeich um 1500. Die Liene wurde gegen die Jade „abgedeicht“, 1531 wurde das Lockfleth gegen die Weser geschlossen. Zwischen 1523 und 1546 wurde Neuenfelde dem Wasser abgetrotzt und besiedelt.

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