In mehreren Medien durfte man jüngst erleben, wie eine Kaufmannsfamilie aus Schweiburg mit viel Einsatz, Grips und Fantasie einen der letzten Dorfläden in der nördlichen Wesermarsch mit Erfolg betreibt.
Wer genau hinhörte, konnte aber auch ahnen, wie schwierig das Geschäft geworden ist. Die Zahl – vor allem der älteren Kunden – nimmt kontinuierlich ab.
Und wer mobil ist, fährt zum Einkauf in die großen Einkaufszentren oder zum Discounter. Wie lange wird der letzte kleine Dorfladen bei uns noch überleben? Dabei wäre sein Erhalt für Schweiburg nicht nur aus ökonomischen Gründen sehr wichtig.
Vielleicht kann das anliegende Gedicht zum Nachdenken anregen:
Lob unserem Dorfladen – Briefumschläge, gute Butter, Zucker, Zimt, Studentenfutter,
Fishers Friend und dicke Bohnen, Kandis, Zwieback und Zitronen,
Nüsse, auch zum Selberknacken, Parmesan und Pastinacken,
scharfen Senf und rote Möhren, Gummibärchen für die Gören,
Eier, Milch und Leberwurst, Limonade gegen Durst,
Shampoo, Bier und Zigaretten, Klopapier und Schmerztabletten,
Tesafilm und Speisesalz, Fährwurst, Sülze, Gänseschmalz,
Hansaplast, Persil und Imi, kaufen wir mit Lust bei Timi.
Denn ohne dieses Angebot wäre es im Dorf sehr öde und ziemlich tot.
