Oldenbrok - Die Blutspende in Oldenbrok fand wegen der aktuellen Corona-Pandemie in der Oldenbroker Sporthalle statt. Dort war genug Platz vorhanden, um die Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen gut eingehalten zu können. Das Ganze lief im Einbahnwegesystem ab.
Beim Eintritt zur Halle warteten auf die Spender Desinfektionsmaßnahmen und Temperaturmessung. Dann folgte der Weg zu den Stationen, der durch Kästen, Bänke und Flatterband vorgegeben waren. Auch die letzte Veranstaltung im Januar lief in der Sporthalle ab. Damals brachten sich 70 Spender ein. Davor im September wurde ein Topwert von 88 Teilnehmern erreicht. Dieses Mal haben 73 Personen ihr Blut gespendet.
Das Organisationsteam um Uwe Schellstede zeigte sich zufrieden: „Erfreulich war, dass fünf Erstspender dabei waren.“ Langjährige Spender wurden geehrt. Die Jubiläumszahl 75 stand für Holger Dwehus an. „Ich bin bei der Bundeswehr damit angefangen. Danach habe ich eine Pause gemacht, aber seit dem 30. Lebensjahr spende ich regelmäßig Blut“, berichtet der stellvertretende Gemeindebrandmeister, „und das natürlich immer hier in Oldenbrok.“
Hergen Löhndorf und Hergen Stegie aus Oldenbrok erhielten einen Gutschein für die 80. beziehungsweise die 25. Spende. Diesen nahmen auch der Strückhauser Stefan Schellstede für die 25. Spende und Frauke Hans für die 60. Spende aus der Gemeinde Stadland in Empfang. Bis zum 73. Geburtstag darf man Blut spenden, wenn nicht im Rahmen der ärztlichen Untersuchung etwas dagegen spricht. Als Erstspender sollte man nicht älter als 64 sein. Zwischen zwei Vollblutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Innerhalb von zwölf Monaten dürfen Frauen viermal, Männer sechsmal Vollblut spenden.
Im Anschluss an die Blutspende erhielt jeder noch ein Lunchpaket und einen Kaffee auf die Hand. Der Ausgang führte durch die Hintertür über dem Sportplatz. Der nächste Blutspendetermin ist am Freitag, 16. Juli, in der Zeit von 16 bis 20 Uhr in der Sporthalle vorgesehen. Dann soll gegrillt werden.
