Oldenbrok - In den Horsten in Oldenbrok und Umgebung zeichnet sich eine gute Storchensaison ab. „Insgesamt dürften elf inzwischen gut entwickelte Storchenküken in absehbarer Zeit ihre Flugtauglichkeit unter Beweis stellen“, so der Storchenfreund Wolfgang Hübenthal.

Im Horst Petershörne befindet sich ein kräftiger Jungstorch, ebenso verhält es sich im Storchennest Schneiderhof in Oldenbrok. Die Horste in Vedhusen und in Strückhausen hinter der Feuerwehr sowie in Strückhausermoor an der B 211 beherbergen sogar jeweils drei Jungstörche, die ihren Storcheneltern jetzt bei der weiteren Aufzucht und Fütterung alles abverlangen.

Weitere Horste in Strückhausen, Winterbahn-Ost, Strückhausermoor und in Oldenbrok-Niederort sind von den Störchen nicht als Nistplätze ausgeguckt worden. In Vedhusen ist ein weiterer Horst für das Storchenjahr 2021 entstanden.

Oldenbrok entwickelt sich allmählich zu einem attraktiven storchenfreundlichem Revier. Etwa im Juli dürften die ersten Jungstörche langsam flügge werden und Flugversuche mit ihren Eltern unternehmen. Im September nähert sich der Abschied, wenn sie gen Süden auf der West- oder Ostroute ziehen.

Die Störche sind an den genannten Standorten jeweils gut einzusehen, am Storchennest Vedhusen am besten von der Mühlenhellmer mit dem Fernglas. Noch bequemer kann man den Horst am Schneiderhof in Oldenbrok von der aufgestellten Storchenbank aus beobachten. Dort ist auch ein Info-Kasten mit den Daten von den Störchen zum Schneiderhof aufgestellt. Der Storchenhorst wurde dort 2013 errichtet. Es ist ein neun Meter hoher alter Eichenstamm. Der Nestboden mit einem Durchmesser von 1,30 Meter ist aus Bongossiholz. Der erste Bruterfolg stellte sich 2017 ein. „Es empfiehlt sich, die Storchenstationen mit dem Fahrrad abzufahren. Eine schöne Abwechslung in angespannten Corona-Zeiten“, sagt Wolfgang Hübenthal.