Oldenbrok/Ovelgönne - Die Bundesliga-Korbballerinnen aus Oldenbrok und Ovelgönne haben am vergangenen Wochenende ihre letzten Hinrundenspiele bestritten. Der Oldenbrok TV gewann mit 15:5 gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Der Ovelgönner TV unterlag dem TuS Sudweyhe mit 2:8. Die Oldenbrokerinnen bleiben Tabellenführer. Ovelgönne belegt mit 7:7 Punkten Platz fünf.
Oldenbroker TV - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 15:5. Die Oldenbrokerinnen starteten gut und erspielten sich eine schnelle 4:0-Führung. Der starke Angriff der Oldenbrokerinnen bereitete der Gäste-Abwehr riesige Probleme. Schon zur Pause führte Oldenbrok mit 11:2.
In der zweiten Halbzeit war dann die Spannung raus. Oldenbrok tat sich schwer, weitere Treffer zu erzielen. Die Abwehr präsentierte sich aber sattelfest – wie schon im ersten Durchgang.
Trainerin Yvonne Fehner war deshalb zufrieden. „Wir gehen mit einem positiven Gefühl in die Rückrunde“, sagte sie. Man müsse dennoch abwarten, ob das Team die vielen guten Leistungen der Hinrunde wiederholen könne.
Ziel sei die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaften Ende Mai. Ganz oben auf der Liste stehe aber auch der Wunsch, die komplette Rückrunde durchspielen zu können. „Es war mal wieder richtig gut und motivierend für das weitere Training, Wettkampfluft zu schnuppern“, sagte Oldenbroks Trainerin.
OTV: Salome Stickan (2), Julia Kikker (1), Marion Beyer (5), Merle Knutzen (1), Rena Allmers (4), Imke Hansing (2), Marit Laible
TuS Sudweyhe - Ovelgönner TV 8:2. Die Vorbereitung der Ovelgönnerinnen war pandemiebedingt schwierig. Das Team aus der Wesermarsch traf auf eine Mannschaft, die sich in einem deutlich besseren Trainingszustand befand.
Es war ein schnelles Spiel. Der TuS hatte die besseren Chancen. Ovelgönne scheiterte häufig an der starken Sudweyher Korbfrau. Es habe die Spielpraxis gefehlt, um mit der starken Sudweyher Abwehr mitzuhalten, sagte Ovelgönnes Trainerin Tanja Buse.
In der zweiten Halbzeit fand Ovelgönne besser ins Spiel, hielt aber nur bedingt mit. Trainerin Buse war dennoch zufrieden. „Bei der miserablen Vorbereitung und den Begleiterscheinungen der Pandemie war nicht mehr drin“, sagte sie.
