Berne - Gute Nachrichten zum Städtebaulichen Sanierungsverfahren der Gemeinde Berne, deren Hauptmaßnahme die Sanierung der Langen Straße ist. Nach den enormen Preissteigerungen in der Baubranche über die vergangenen Jahre hatte der Rat der Gemeinde Berne den 2004 aufgestellten Kostenrahmen für das städtebauliche Sanierungsverfahren überarbeiten müssen. Wie sich herausstellte, waren die Kosten so stark gestiegen, dass die damals eingeplanten Finanzierungsmittel nicht mehr ausreichten. Rat und Gemeinde mussten bei den Planungen den Rotstift ansetzen und sogar einige Maßnahmen streichen und konnten die Finanzierungslücke von ursprünglich 2,7 Millionen auf unter eine Million reduzieren.
Wie Fachbereichsleiter Michael Heibült nun in der jüngsten Bauausschusssitzung bekannt gab, hatte die Gemeinde die förderrechtliche Anerkennung einer Erhöhung des Kostenrahmens von 7 945 500 auf 8 846 540 Euro beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Oldenburg, (ArL) beantragt. „Mit Bescheid vom 20. Mai hat das ArL mit Zustimmung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) den erhöhten Förderrahmen anerkannt“, verkündete Michael Heibült. Im Städtebaulichen Sanierungsverfahren werden die Kosten zu je einem Drittel von Bund, Land und Kommune getragen. Mit der Erhöhung der Gesamtsumme, steigt auch der Anteil, den die Gemeinde Berne tragen muss.
