Ovelgönne - Gerhard Frey war weit über die Grenzen des Landkreises Wesermarsch hinaus als engagierter Schießsportler und Sportmanager bekannt. Er war Gründungsmitglied und Ehrenmitglied des Ovelgönner Sportschützenvereins. Im Alter von 81 Jahren ist er jetzt am 6. Dezember verstorben.
Gerhard Frey war eine prägende Persönlichkeit im Schießsport. Im Juni 1971 war er treibende Kraft bei der Gründung des Ovelgönner Sportschützenvereins. Er übernahm sofort Verantwortung, gestaltete und leitete bis 1996 als Vereinsportleiter den kompletten Schießsport im Verein und wurde im gleichen Jahr von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied gewählt. Nach 1996 blieb er als Sportleiter aktiv und übernahm für einige Jahre die Jugendleitung. Auch beim Kreis- und Bezirksverband wurde man auf Freys Kompetenz aufmerksam. Im Schützenbund Wesermarsch war er von 1988 bis 2011 stellvertretender Kreissportleiter, organisierte die jährlichen Rundenwettkämpfe mit über 100 Mannschaften und brachte sich als Sportleiter bei den Kreismeisterschaften ein. Beim Oldenburger Schützenbund wurde er in den 70er und 80er Jahren wegen seiner Gradlinigkeit in die Wertungskommission bei den Bezirksmeisterschaften berufen.
Für seine außerordentlichen Verdienste um den Schießsport erhielt Gerhard Frey mehrfach hohe Auszeichnungen. Vom Kreis und Bezirksverband und vom Deutschen Schützenbund erhielt er jeweils die goldene Ehrennadel. Für sein Engagement auf Kreisebene bekam er darüber hinaus den Ehrenbrief des Schützenbundes überreicht. Als Würdigung seines Einsatzes für fairen Sport wurde Frey 2011 die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen verliehen. Neben dem Einsatz für den Schießsport hatte Gerhard Frey aber auch großes Interesse am Dorfleben. So war er einige Jahre im Vorstand des Bürgervereins und im Aufbauteam zum Pferdemarkt dabei.
1969 war er Mitbegründer des Kegelvereins Goldene 8, wo er bis zuletzt aktiver Kegelsportler war und er war in vielen weiteren privaten Gruppen und Gemeinschaften aktiver Mitstreiter. Besonders am Herzen lag ihm eine funktionierende Nachbarschaft in seiner Wohnstraße „Am Burggraben“.
