Die Mitglieder des Frauenkreises Neuenkoop erlebten im Neuenhuntorfer Gemeindehaus einen Abend mit der Glückslehrerin Martina Belling. Was ist Glück überhaupt? Und wie bekommt man es? Glück kann für jeden etwas anderes sein. Oft bemerkt man erst, wenn es einem schlecht geht, wie glücklich man war. Für viele aus der Frauenkreisgruppe sind Familie, Geborgenheit und Zufriedenheit „Glück“. Doch Glück ist keine Glückssache. Negative Ereignisse sollten unsere Gedanken nicht zu sehr beschäftigen. Wie aber kommt man davon los? Indem man sich bewusst macht, was im eigenen Kopf vorgeht, und lernt, seine Gedanken zu steuern. Das braucht allerdings ein gewisses Training und auch Mut, etwas zu ändern – denn wenn man nichts ändert, ändert sich auch nichts. Belling empfahl, Glücksmomente auf bunten Zetteln zu notieren und zu sammeln, um am Ende des Jahres noch einmal daran erinnert zu werden.

In Köterende lädt das Landvolk am Samstag, 28. Oktober, zu einem Erntefest ein. Start ist um 20 Uhr bei Grummer. Bereits in der vergangenen Woche haben Mitglieder von Landvolk und Landjugend die Erntekrone bei Melanie und Gerold Knutzen auf der Diele gebunden.

Zwei Dienstjubiläen wurden jetzt bei der Gemeindeverwaltung Lemwerder gefeiert. Seit 40 Jahren durchgängig auf dem Betriebshof beschäftigt ist Herbert Urban. Zu seinen Aufgaben gehört die Reinigung und Pflege von Wegen, Plätzen, Straßen und Grünanlagen. Bürgermeisterin Regina Neuke ehrte den langjährigen Mitarbeiter während eines geselligen Beisammenseins im Kreise seiner Kollegen und ehemaligen Kollegen. Seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt ist außerdem Wiebke Wöhler-Paradies. Die Lemwerderanerin ist seit 1992 in der Küche der Kindertagesstätte Lemwerder beschäftigt. Wöhler-Paradies hat die Meisterprüfung im Beruf Hauswirtschafterin und ist Leiterin der Küche. Bürgermeisterin Regina Neuke zeigte in ihrer Würdigung den Werdegang der Mitarbeiterin auf. Neuke hob besonders die große Akzeptanz des qualitativ hochwertigen Essens sowie die stetige Zunahme an Essensanmeldungen hervor. Die Anzahl an Essensanmeldungen ist von 50 auf 250 gestiegen, die Anzahl der Kollegen in der Küche wurde von zunächst zwei auf fünf Personen erhöht. Neben einer Urkunde und Blumen hatten die Kollegen auch ein kleines, lustiges Theaterstück einstudiert.

Bei der diesjährigen Pflanzaktion der Gemeinde Lemwerder im Herbst ist die Allee auf dem Ritzenbütteler Sand weiter gewachsen. Entlang des Wegs zur Weser wurden mit vereinten Kräften und Unterstützung des Bauhofs 18 Silberpappeln in die Erde gebracht. Aber natürlich war das nicht der einzige Ort in der Gemeinde, der frisches Grün erhielt.

Bürgermeisterin Regina Neuke hätte sich etwas mehr Beteiligung der Bevölkerung gewünscht, gestand sie. Damit meinte das Gemeindeoberhaupt nicht nur die Unterstützung bei der Gemeinschaftsaktion, an der dieses Mal erfreulich viele Kinder teilnahmen. Vielmehr bedauerte Neuke, dass im Vorfeld keine Vorschläge eingereicht wurden, wo es an Grün fehle. Darum setzte die Verwaltung diesmal ausschließlich die eigenen Pflanzideen um.

Der Sportplatz in Altenesch und der Parkplatz an der Alma-Rogge-Straße erhielten drei Silber-Weiden und eine Vogelkirsche. Am Regenrückhaltebecken wurden drei Uphuser Tietjenapfelbäume in die Erde gebracht und die Beete an der Ammerländer Straße mit Immergrün, Blau-Schwingel, Sonnenhut, Frauenmantel und Günsel verschönt.

Da der aktuelle „Baum des Jahres“, die Fichte, nicht dort hinpasste und vor dem Hintergrund des Insektensterbens, habe man sich bei der Bepflanzung des ehemaligen Bahndamms für eine Elsbeere und einen Wildapfel entschieden. Das waren die Bäume der Jahre 2011 und 2013. Auch über insektenfreundliche Wildblumenmischungen wurde bereits nachgedacht. Doch so etwas erfordere das ganze Jahr hindurch weitaus mehr Pflege, als viele Menschen ahnen, verriet die Bürgermeisterin. Der Deichband spendierte drei Bäume als Ersatz für die im Zuge der Deicharbeiten gefällten.

„Cool! Wir sind ordentlich durchgeschüttelt worden“, strahlte Jan, als er mittags zusammen mit Joshua im Unimog auf den Bauhof gefahren kam, wo die Aktion mit einem gemeinsamen Eintopfessen gesellig ausklang. Bestimmt werden die beiden Jungen nach diesem tollen Erlebnis im kommenden Jahr wieder mit dabei sein. Hündin „Lea“ und ihr Herrchen Manfred Kudszus, die seit Jahren zu den treuen Helfern gehören, werden es ganz sicher sein.