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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

16 Einsätze bravourös gemeistert

25.01.2016

Neuenkoop Auf ihrer Homepage präsentiert sich die DB Netz AG als innovatives, zukunftsorientiertes, sicheres Unternehmen, das dort mit nachhaltiger Mobilität und der Verantwortung für ein rund 33 300 Kilometer langes Schienennetz wirbt. Daran, dass diese Versprechen auch in die Tat umgesetzt werden können, ist im Notfall jedoch oft ein großes Heer von Ehrenamtlichen beteiligt. Wie sehr die DB Netz AG diesen Einsatz von freiwilligen Rettungskräften würdigt, die beispielsweise Passagiere von auf offener Strecke liegengebliebenen Zügen versorgen oder bei Unglücken sofort zur Stelle sind, durfte jetzt Michael Heibült erfahren

Sehr enttäuscht zeigte sich der Berner Fachbereichsleiter auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkoop von der Ablehnung eines Zuschusses zum neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), dessen Auslieferung für den Herbst dieses Jahres geplant ist. Die Ausrüstung des HLF für die speziell auf Bahnunglücke trainierte Ortswehr gehe schließlich über die Normalausstattung hinaus, bedauerte Heibült, wie sich die DB Netz AG den örtlichen Risiken gegenüber verpflichtet sehe.

Wie sehr auf die Freiwilligen Feuerwehren im Notfall Verlass ist, bewiesen die Neuenkooper Kameraden auch 2015 wieder. Bei fünf der insgesamt 16 Einsätze unterstützten sie gemeindeübergreifend die Ortswehren in Hude bei der Bekämpfung von verheerenden Groß- oder Mittelbränden. Verkehrsunfälle, Bäume, die nach Stürmen Straßen blockierten und immer wieder Brände riefen die Ehrenamtlichen in Berne auf den Plan.

Ärger bereitete im vergangenen Jahr die Tragkraftspritze, die ausnahmsweise einmal in einer Fachwerkstatt repariert werden musste. Nach einem Loch in der Bremsleitung musste dann auch der Unimog im Juni stillgelegt werden. Zum Glück konnte der Schaden jedoch nach drei Tagen vor Ort von einer Spezialfirma behoben werden.

Feuerwehrfahrzeuge sind stets individuell an die jeweiligen Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten angepasst. Viel Zeit investierten die Kameraden für die Neubeschaffung und Ausstattung des ausgeschriebenen HLF. Messen und Herstellerfirmen wurden besucht und Preise verglichen.

Der Wahl des als neuen Jugendwart vorgeschlagenen Tore Pape sowie seinen Neuenkooper Stellvertretern Franziska Wellmann und Dennis Kayser wurde auf der Versammlung zugestimmt. Der Gemeindebrandmeister freute sich schließlich den Beförderungsvorschlägen von drei verdienten Kameraden nachkommen zu können: Nach Lehrgängen und vielfältigem Engagement wurden Sönke Schwarting zum Oberfeuerwehrmann, Bernd Weßels zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Ingo Wenke zum Oberlöschmeister ernannt.

Auch für den Ortsbrandmeister hatte Klaus Niekamp eine Überraschung dabei. Nach 14 Jahren im Amt überreichte der Gemeindebrandmeister augenzwinkernd Günther Schwarting ein Ärmelabzeichen, dass ihn künftig endlich als Ortsbrandmeister erkennen lasse.

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