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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 3 Minuten.

Entwicklungen Im Liveblog
Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

19 Neue und einige prominente Verlierer

13.09.2016

Wesermarsch Um 0.18 Uhr am frühen Montag stand es endlich fest, das Kreiswahlergebnis aus Elsfleth – und damit auch das für die gesamte Wesermarsch. Die SPD bleibt mit 37,3 Prozent (2011: 37,8 Prozent) der Stimmen stärkste Kraft und konnte ihre 16 Sitze im Kreistag verteidigen. Die CDU kam auf 28,2 (31,3) Prozent (12 Sitze, minus 1), die Grünen stürzten auf 10 (14,7) Prozent ab (4 Sitze, minus 2). Die FDP legte leicht zu auf 7,3 (6,5) Prozent (unverändert 3 Sitze), die Unabhängige Wählergemeinschaft stark auf 8,3 (5,3) Prozent (3 Sitze, plus eins). Die Linke ist nach 3,6 (2,9) Prozent künftig mit einem Abgeordneten (minus eins) vertreten. Neben den „Unabhängigen“ kann sich vor allem die AfD als Wahlsieger fühlen, kam sie aus dem Stand auf 6,1 Prozent und schickt drei Abgeordnete in den Kreistag.

Andreas Marienfeld, einer der drei Abgeordneten und von 19 Neuen insgesamt, betonte, dass die Partei „sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis ist, auch wenn wir natürlich gerne alle aufgestellten Kandidaten in den Kreistag gebracht hätten“. Jetzt wolle man sich schnellstmöglich einarbeiten und „sinnvolle sowie pragmatische Politik zum Wohle der Wesermarsch und ihrer Bürger betreiben“. Unter anderem wolle man zusätzliche finanzielle Belastungen für die Menschen unterbinden und den Bürgern „eine Stimme in Form von mehr Mitbestimmung verleihen“.

Das mit Abstand beste Wahlergebnis fuhr Hans Francksen (SPD, Nordenham) mit 5986 Stimmen ein. Für die CDU holte Landtagsabgeordneter Björn Thümler (Berne) mit 3559 Stimmen das beste Ergebnis. Für die Grünen sammelte Mario Kauschmann (Nordenham) mit 738 die meisten Stimmen, bei der FDP war das Harald Schöne (Lemwerder) mit 940 Stimmen. Olaf Michalowski (Jade, Unabhängige Wählergemeinschaft) mit 751, Edgar Di Benedetto (Elsfleth, Die Linke) mit 202 und Andreas Marienfeld (Nordenham, AfD) mit 861 schließlich holten für ihre Parteien jeweils die meisten Stimmen.

Es gab aber auch einige prominente Kandidaten, die es nicht wieder in den Kreistag schafften, allen voran FDP-Landtagsabgeordneter Horst Kortlang (Berne). Trotz 919 Stimmen reichte es nicht zum Einzug in das Gremium. UW-Vorsitzende Birgitt von Thülen (372) und der Grüne Hans-Otto Meyer-Ott (Brake, 439 Stimmen) schafften es ebenfalls nicht.

Schwierigkeiten in Elsfleth hatten die Auszählung der Kreistagswahl zu einem Geduldsspiel gemacht. Im Wahllokal Seefahrtsschule hatte der Wahlvorstand immer wieder einen Fehler in der Auszählung und hatte mehrfach mehr Stimmen ermittelt als rechnerisch möglich waren. Zudem sei irrtümlich zunächst die Stadtratwahl statt der Kreistagswahl ausgezählt worden, teilte Wahlleiter. Dieter Sindermann auf Nachfrage mit. Das Ergebnis lieferte dann

19 von 42 Sitzen werden von Neulingen im Kreistag eingenommen.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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