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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

2016 beschert große Aufgaben

06.01.2016
Frage: Frau Korter, sind Sie gut ins neue Jahr gekommen?
Ina Korter: Ja, danke, sehr gut. Und sehr ruhig. Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich einige freie Tage. Die konnte ich gut gebrauchen nach dem stressigen Jahresendspurt.
Frage: ...der in einer fünfeinhalbstündigen Gemeinderatssitzung gipfelte.
Ina Korter: Zum Jahresende ballten sich die Themen. Und mir war es wichtig, dass die Beschlüsse noch gefasst werden, damit Bürger und Antragsteller nicht noch monatelang darauf warten müssen. Und mir war es auch wichtig, dass noch im alten Jahr der Haushalt verabschiedet wird. Schließlich stellt er unsere Arbeitsgrundlage für das neue Jahr dar.
Frage: Gleichwohl gab es Kritik an der Länge der Sitzung. Wie wollen Sie solche Marathon-Sitzungen im neuen Jahr verhindern.
Ina Korter: Letztlich hat die Politik das in der Hand. Wenn die Mitglieder des Gemeinderats meinen, dass die Ratssitzungen zu lang sind, müssen sie noch intensiver in den Fachausschüssen diskutieren. Ich finde es allerdings richtig und wichtig, dass auch in einer öffentlichen Ratssitzung diskutiert wird.
Frage: Es gibt Überlegungen, die Sitzungen früher beginnen zu lassen.
Ina Korter: Richtig, die Idee stößt allerdings auf Kritik. Ich werde das mit der Politik aber noch einmal erörtern.
Frage: 2015 war Ihr erstes komplettes Jahr als Bürgermeisterin der Gemeinde Butjadingen. Was waren die Highlight?
Ina Korter: Da gab es eine Menge. Sehr positiv fand ich die große Resonanz auf den ersten Unternehmertreff in der Gemeinde. Ein Highlight war natürlich die Einweihung des Langwarder Grodens. Die gelungenen „Gezeiten“-Wochen und die Verbesserung des ÖPNV-Angebots durch den Zwei-Stunden-Takt der Linie 408 gehören ebenfalls dazu. Und natürlich sind der tolle Einsatz der Flüchtlingspaten und allgemein die große Hilfsbereitschaft in der Gemeinde zu nennen.
Frage: Und was werten Sie als den größten Flop des Jahres?
Ina Korter: Von einem Flop kann man in dem Zusammenhang sicherlich nicht sprechen. Aber die geplante Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Stollhamm hat sich als ein sehr schwieriges Thema erwiesen, weil in diesem Zusammenhang auch eine Kostenbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger in die Diskussion gekommen ist.
Frage: Zu den umstrittenen Straßenausbaubeiträgen gibt es in Kürze eine Expertenanhörung.
Ina Korter: Das Hearing findet am kommenden Dienstag, 12. Januar, ab 16.30 Uhr im Rathaussaal statt und ist öffentlich. Wir werden uns von den Experten verschiedene Modelle erklären lassen und diese dann diskutieren.
Frage: Welche weiteren Herausforderungen hält das neue Jahr für die Gemeinde bereit?
Ina Korter: Natürlich wird die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge weiterhin eine Herausforderung darstellen. Gerade haben wir eine neue Quote von 66 Schutzsuchenden zugeteilt bekommen. Die maroden Wirtschaftswege sind ein Dauerproblem für die Gemeinde. Die Sanierung der Grundschule steht an, außerdem die Übernahme der Straße Zum Groden in Tossens. Ein barrierefreier Zugang zum Nationalparkhaus in Fedderwardersiel soll geschaffen werden. Die Entscheidung über den Kutter „Orion“ muss noch gefällt, ein Konzept für den Seniorenpass erarbeitet werden. Ein wichtiges Thema sind auch energetische Sanierungen.
Frage: Stichwort klimafreundliche Gemeinde.
Ina Korter: Genau. Wir haben 2015 ein Elektroauto angeschafft. Aber das soll natürlich noch nicht alles gewesen sein. Der Wagen ist Teil eines Gesamtkonzept, mit dem wir uns als klimafreundliche Gemeinde empfehlen wollen. Dazu gehört auch die Sanierung von gemeindeeigenen Liegenschaften und ein schrittweiser Austausch der Straßenbeleuchtung. Im Haushalt 2016 steht dafür bereits Geld zur Verfügung.
Frage: Nehmen wir mal an, eine gute Fee erscheint. Sie haben einen Wunsch für 2016 frei. Welcher wäre das?
Ina Korter: Ich würde mir wünschen, dass in der Verwaltung und im Gemeinderat alle gesund und motiviert bleiben, damit wir die vielen anstehenden Aufgaben bewältigen können. Und wenn ich noch einen weiteren Wunsch frei hätte, wünsch ich mir, dass sich im Wahljahr 2016 viele interessante und engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat finden, damit diese wichtige politische Arbeit weitergeführt wird.
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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