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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Spd-Ortsverein: 42 Flüchtlinge werden zurzeit in Lemwerder betreut

26.06.2015

Lemwerder Der SPD-Ortsverein Lemwerder hatte zu einer Informationsveranstaltung  über die Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern in die Begegnungsstätte eingeladen. Rede und Antwort standen dazu Jürgen Völke vom Sozialamt der Gemeinde, Pfarrer Arne Hildebrand sowie Dieter Weitkamp und Rainer Ziegler vom Refugium Wesermarsch. Dieser Verein betreut landkreisweit Flüchtlinge und Asylbewerber.

42 Flüchtlinge sind derzeit dezentral in 13 von der Gemeinde angemieteten Wohnungen untergebracht. Sieben von ihnen dürfen sich seit Anfang des Monats als Ein-Euro-Jobber bei gemeinnütziger Arbeit einbringen, berichtete Jürgen Völke. „Dürfen“ sei dabei keineswegs ironisch gemeint, betonte Dieter Weitkamp. Die meisten Neuankömmlinge würden sich gern tatkräftig für ihre Aufnahme revanchieren. Denn durch eine Tätigkeit kämen zwanglose Begegnungen mit Bevölkerung und Arbeitsmarkt zustande. Arne Hildebrand ergänzte: „Es ist erstaunlich, wie gut beispielsweise die beiden auf dem Friedhof eingesetzten Kräfte in so kurzer Zeit Deutsch gelernt haben.“

Bürgermeisterin Regina Neuke bekräftigte, dass Lemwerder an der dezentralen Unterbringung festhalten werde. Statt in Ghettos zu leben, sollten Flüchtlinge ein Teil der Bevölkerung werden. Dazu sei aber „eine komplette Strukturänderung nötig“. Lemwerder könne das, dies habe die Gemeinde bereits nach dem Krieg bewiesen, als 2900 Flüchtlinge kamen.

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Die Refugiums-Vertreter wiesen darauf hin, dass Arid Bajohr einmal wöchentlich in Lemwerder Flüchtlingssozialarbeit leistet. Die finanzielle Unterstützung, die das Refugium vom Landkreis für diese Integrationsarbeit bekommt, reiche aber kaum aus, um die Kosten zu decken. Ohne zusätzliche Geld- und Sachspenden wäre sie daher nicht möglich. „Die Zukunft des Refugiums ist darum von Jahr zu Jahr ungewiss“, sagte Dieter Weitkamp. Umso erfreuter war er, dass Lemwerder einen festen Betrag für den Verein in den Gemeindehaushalt stellen wird.

Für die Wesermarsch, die kontinuierlich an Bevölkerung verliere, seien Flüchtlinge durchaus eine Chance, hieß es. Vorgeschlagen wurde daher, dass bei der Aufnahme neben den üblichen Daten auch die Qualifikation der oftmals hochqualifizierten Flüchtlinge abgefragt und bei der Wahl des künftigen Wohnorts berücksichtigt werde. So könnte bei einer späteren Anerkennung und Arbeitserlaubnis diese besser mit passenden Arbeitgebern zusammengebracht werden.

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