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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Mehr Platz für Feuerwehr und Kinder

16.11.2018

Abbehausen /Ellwürden Zwei größere Investitionen in Abbehausen kommen auf die Stadt Nordenham zu: der Neubau des Feuerwehrhauses und die Erweiterung des Kindergartens. Diese beiden Projekte sind Thema in der jüngsten Sitzung des Abbehauser Ortsrates gewesen. Die Hoffnung der Kommunalpolitiker, genauere Planungsdetails und Termine von der Stadtverwaltung zu erfahren, erfüllte sich allerdings nicht. Auch zu den Kosten liegen noch keine Angaben vor.

Kindergarten

Nach Auskunft der Baudezernentin Ellen Köncke ermittelt die Verwaltung zurzeit die Kindergartenbedarfszahlen und hat dabei besonders die steigende Nachfrage nach Krippenplätzen im Blick. Anhand dieser Auswertung soll festgelegt werden, wann und wo im Stadtgebiet Erweiterungsmaßnahmen erforderlich sind.

Für Abbehausen ist die Schaffung eines zusätzlichen Krippen- und eines Bewegungsraumes im Gespräch. In diesem Zusammenhang soll auch der Wunsch des Ortsrates nach einer Überdachung des Eingangsbereichs eine Berücksichtigung finden.

Feuerwehrhaus

Weil das jetzige Gebäude an der Enjebuhrer Straße zu klein und unzureichend ausgestattet ist, herrscht Einigkeit darüber, dass die Abbehauser Feuerwehr ein neues Domizil bekommt. Bislang sind dafür jedoch keine Haushaltsmittel vorgesehen. Eine Grobplanung mit Kostenschätzung will die Stadtverwaltung für die Beratung des Etats 2020/21 vorlegen. Weil der zunächst von der Verwaltung vorgeschlagene Erweiterungstrakt auf wenig Zustimmung gestoßen ist, gibt es jetzt Überlegungen für einen kompletten Neubau, der auf dem Gelände des ehemaligen Schlackesportplatzes entstehen könnte.

Kurfürstendamm

Mit den Beschwerden von Anliegern, die sich über Schlaglöcher und Risse in der Fahrbahn des Kurfürstendamms beklagen, hat sich der Ortsrat erneut beschäftigt. Im Namen der Anwohner kritisierte Uwe Kleidon, dass die Stadt Nordenham seit der Ortsratssitzung im September nichts gegen die Straßenschäden unternommen habe.

Er bekräftigte zudem die Forderung, am Kurfürstendamm ein Tempolimit von 50 Stundenkilometern auszuschildern. Baudezernentin Ellen Köncke betonte, dass dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung laut Verkehrsrecht nicht ohne weiteres machbar sei, zumal es sich bei dem Ku’damm um einen Wirtschaftsweg handele. „Wir müssen an die Einsicht der Autofahrer appellieren“, sagte sie. Außerdem würde das Aufstellen von Tempo-50-Tafeln wenig bringen, weil die Polizei keine regelmäßigen Kontrollen gewährleisten könne. Auf Vorschlag des CDU-Ratsherrn Torsten Lange soll die Verwaltung nun prüfen, ob eine Umwidmung des Wirtschaftsweges in eine innerörtliche Gemeindestraße in Betracht kommt.

Die schlimmsten Fahrbahnschäden will der Bauhof kurzfristig beseitigen. Für eine umfassende Erneuerung der Straße ist laut Ellen Köncke zurzeit kein Geld vorhanden. Außerdem befindet sich der Ku’damm ihrer Einschätzung nach „in weiten Teilen in einem guten Zustand“.

Allewarder Weg

Noch nicht abzusehen ist laut Ellen Köncke, wann der Straßenendausbau in dem Ellwürder Neubaugebiet am Allewarder Weg erfolgt. Erst wenn auf 90 Prozent aller Grundstücke Häuser stehen, sei der Bauträger – in diesem Fall die Gemeinnützige Nordenhamer Siedlungsgesellschaft – dazu verpflichtet, die Straßen und Nebenanlagen fertigzustellen. Auf Nachfrage der SPD-Fraktion teilte die Dezernentin mit, dass die Stadt Nordenham derzeit keine Veranlassung sehe, weitere Neubaugebiete im Gebiet der Altgemeinde Abbehausen auszuweisen. Der Bedarf konzentriere sich mehr auf die Innenstadt. Zudem seien Überlegungen angelaufen, in Blexen die zwischenzeitlich auf Eis gelegten Planungen für ein Baugebiet an der Deichstraße wieder aufzunehmen.

Amselweg

Weil es immer wieder Klagen über zu schnell fahrende Autos gibt, spricht sich der Ortsrat für das Aufstellen von Pflanzkübeln auf dem Amselweg in Ellwürden auf. Bevor es dazu kommt, sollen jedoch alle Anlieger die Möglichkeit bekommen, ihre Meinung zu äußern. Diese Befragung wollen die Ortsratsmitglieder Michael Garbe (SPD) und Horst Wreden (CDU) organisieren.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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