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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Verkehr: Ku’damm-Anlieger sind genervt

14.09.2018

Abbehausen /Ellwürden Der Publikumsandrang hält sich bei den Sitzungen des Abbehauser Ortrates normalerweise in Grenzen. Aber am Mittwochabend ist das anderes gewesen. Viele Anlieger des Kurfürstendamms haben an der Sitzung teilgenommen, um ihren Unmut über den schlechten Zustand der Straße zum Ausdruck zu bringen. Sie beklagten sich über Versackungen, Schlaglöcher und hohe Kanten an den Fahrbahnrändern, die ihrer Meinung nach eine große Unfallgefahr für Radfahrer und Fußgänger darstellen. Die Anwohner wiesen zudem darauf hin, dass zahlreiche Autofahrer die schmale Asphaltpiste als Abkürzungsstrecke zwischen Stollhamm und Nordenham nutzen würden. Oft seien diese Fahrzeuge viel zu schnell unterwegs. Für die Ku’damm-Anrainer ist die Lage daher klar: Sie fordern, dass die Stadt Nordenham die marode Fahrbahn auf Vordermann bringt und eine Geschwindigkeitsbeschränkung verhängt.

Vergleich mit Heetweg

Nach Auffassung der Anlieger ist es notwendig, die schlimmsten Fahrbahnschäden umgehend zu beheben. Langfristig sei dann eine komplette Runderneuerung der Fahrbahn vorzunehmen. In diesem Zusammenhang wiesen sie darauf hin, dass der Lastwagenverkehr während der Bauarbeiten auf der Hofstelle des Ummenschen Fundus zu einem großen Teil zu den Straßenschäden geführt haben dürfte. Nicht nachzuvollziehen sei zudem, dass der angrenzende Heetweg gut ausgebaut und mit einem Tempo-30-Limit belegt sei.

Im Gegensatz zur Bauverwaltung der Stadt Nordenham schlossen sich die Ortsratsfraktionen der Kritik der Anwohner an. Auf Antrag der CDU sprach sich der Ortsrat einstimmig dafür aus, die Straßendecke des Ku’damms zu reparieren und die Seitenstreifen zu befestigten. Auch dem Vorschlag der Christdemokraten, die zulässige Höchstgeschwindigkeit dort auf 50 km/h zu verringern, schlossen sich die anderen Fraktionen an.

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Allerdings meldete Baudezernentin Ellen Köncke Bedenken an. Sie zeigte sich erstaunt über die Beanstandungen und machte deutlich, dass es im Nordenhamer Stadtgebiet „deutlich schlechtere Straßen“ gebe. Davon abgesehen, seien die finanziellen Mittel der Stadt Nordenham für Straßenunterhaltungsmaßnahmen begrenzt. Größere Reparaturarbeiten seien frühestens im nächsten Jahr denkbar. Kurzfristig wolle die Stadt aber dafür sorgen, dass besondere Gefahrenstellen beseitigt werden.

Dass der Baustellenverkehr zur Ummenschen Hofstelle der Auslöser der Straßenschäden sei, wies die Dezernentin zurück. Denn zum Schutz der Fahrbahn habe die Stadt eine Gewichtsbeschränkung für die Fahrzeuge angewiesen.

Für ein Tempo-50-Limit auf dem Ku’damm sieht die Chefin der Bauverwaltung zurzeit keine Veranlassung. Ein ähnlicher Antrag sei vor einigen Jahren von der Verkehrsbehörde abgelehnt worden. Ellen Köncke und der stellvertretende Chef der Nordenhamer Stadtverwaltung, Bert Fresse, erklärten sich allerdings bereit, die Einführung einer Geschwindigkeitsbeschränkung mit Blick auf das Unfallrisiko noch einmal zu überprüfen.

Esche soll weichen

Die von der CDU vorgetragene und von allen Fraktionen unterstützte Forderung, am Ku’damm eine Esche fällen zu lassen, deren Wurzelwerk zu Schäden an der Fahrbahn führt, wurde an den Umweltausschuss des Stadtrates verwiesen.

Um Straßenschäden ging es auch in zwei Anträgen der SPD-Ortsratsfraktion, die ebenfalls einstimmig angenommen wurden. Sie bezogen sich auf die Beseitigung von Schlaglöchern Am Alten Deich und von Stolperfallen auf dem früheren Bahndamm in Höhe des einstigen Ellwürder Bahnhofs.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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