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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Jugendarbeit: „Actimo“ soll wieder auf die Piste gehen

10.01.2017

Brake Wie ein verlassener Zirkuswagen steht das Jugend-Freizeitmobil „Actimo“ seit über einem Jahr ziemlich verloren auf dem städtischen Bauhof in der Middestraße herum. Nur im Innern zeugen jede Menge liebevoll gemalter Manga- und Hello-Kitty-Figuren sowie ganze Collagen davon, dass hier drin mal eine ganze Menge los war.

Wegen Schimmels musste der mit Holz verkleidete Wagen nach rund zehn Jahren Einsatz aus der Jugendarbeit genommen werden. Die SPD-Fraktion im Stadtrat will den stillgelegten Wagen wieder in Fahrt bringen. Im Finanzausschuss will sie an diesen Dienstag (18 Uhr, Rathaus) beantragen, dass Geld für die Sanierung in den Haushalt eingestellt wird.

Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft tagt

Der Doppelhaushalt für die Jahre 2017 und 2018 ist an diesem Dienstag, 10. Januar, ein wesentlicher Punkt auf der Tagesordnung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Schrabberdeich 1. Interessierte sind willkommen.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung sind die Festsetzung der Straßenreinigungsgebühr 2017 (die unverändert bleiben soll), ein Finanzbericht sowie weitere Berichte der Verwaltung, die Kreisumlage, eine Übersicht über Haushaltsreste und die Beschaffung eines Hilfeleistungssatzes für die Freiwillige Feuerwehr Brake. Zu Beginn ist zudem Zeit für Einwohnerfragen vorgesehen.

Themen die eines Beschlusses bedürfen, werden vom (nicht öffentlich tagenden) Verwaltungsausschuss und vom Stadtrat in öffentlicher Sitzung am Donnerstag, 12. Januar, 19 Uhr, Rathaus, entschieden.

18 000 Euro wurden vor eineinhalb Jahren in einem Gutachten veranschlagt, um den Schimmel zu entfernen und das „Actimo“ wieder einsatzbereit zu machen. „Passiert ist aber seitdem nichts“ ärgert sich Ursula Schinski, die in dieser Zeit selbst Spenden gesammelt hat. „Wenn die Verwaltung schon 15 000 Euro für die Jugendarbeit in den Stadtteilen einstellt, dann kann man doch gerade diese Einrichtung nicht einfach verrotten lassen“, sagt sie.

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Im Falle einer Sanierung stellt sich die SPD-Fraktion zudem eine breitere und damit rentablere Nutzung vor, etwa bei der Integration von Migranten. „Hier könnten zum Beispiel auch regelmäßig Flüchtlingsfrauen kochen“, sagt Ursula Schinski mit Blick auf die noch funktionsfähige Küche im Wagen.

Nicole Buntrock könnte sich mit dem „Actimo“ auch generationenübergreifende Aktionen mit Jugendlichen und Senioren und Einsätze bei Vereinen oder der Jugendfeuerwehr vorstellen.

Um Kosten zu sparen, solle das „Actimo“ aber weniger verschoben werden als bisher. „Es reicht ja, wenn der Standort alle vier Wochen gewechselt wird, anstatt wieder täglich“, findet der Fraktionsvorsitzende Marcel Schmikale.

10 000 Euro will die SPD im Ausschuss beantragen, weitere 15 000 sollen über Fördergelder hereinkommen. Außerdem hat Ursula Schinski bislang 3000 Euro gesammelt. 5000 will sie auf jeden Fall noch erreichen. „Das wird auch kein Problem sein, wenn von der Stadt mal ein Signal käme, das ,Actimo‘ zu erhalten“, ist sie überzeugt. Sollte der Antrag der SPD nicht durchkommen, sollten sich die Gegner nicht zu sicher fühlen. „Wir kämpfen auf jeden Fall weiter“, versichert Ursula Schinski.

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