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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

KERNENERGIE: „Arbeitsplatzverlust ein Werk der SPD“

11.09.2007

STADLAND Es sei unbedingt notwendig, klarzustellen, dass es nicht wenige SPD-Mitglieder gibt, die den Einsatz der Kernenergie ausdrücklich befürworten und die den Bau neuer Kernkraftwerke in Deutschen begrüßen würden. Dieser Überzeugung sind die beiden Sozialdemokraten Siegmar Wollgam (Rodenkirchen) und Bernd Markgraf (Kleinensiel). Sie wünschen sich, dass die Bundes-SPD nicht länger an ihrem Ausstiegsbeschluss festhält.

Siegmar Wollgam, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadland Gemeinderat, und Bernd Markgraf, der im vergangenen Jahr für die SPD für den Stadlander Rat kandidierte, wollen mit ihrer Stellungnahme einem in der Öffentlichkeit herrschenden falschen Bild entgegenwirken. Das bestehe darin, dass die SPD, auch durch die fast täglichen Äußerungen von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu diesem Thema, scheinbar geschlossen hinter dem Ausstiegsbeschluss steht.

Dieses ideologische Ziel der vorherigen rot-grünen Bundesregierung wurde unverändert mit in die neue große Koalition übernommen, kritisieren die beiden im Kernkraftwerk Unterweser tätigen Diplomingenieure.

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Für die Führung der Bundespartei und für den SPD-Umweltminister sei dieses Thema ideologisch bedeutend, für das SPD-Mitglied auf regionaler Ebene, wie zum Beispiel in Stadland, jedoch existenziell. Hier sei weniger das Wort aus Hannover oder Berlin wichtig, sondern das der Arbeitnehmer in der Gemeinde zu berücksichtigen.

Wettbewerbsrelevante und zukunftsträchtige Technologien dürften nicht den politisch Verantwortlichen als ideologisches Werkzeug überlassen werden. „Hier gilt gerade für verantwortliche Politiker, Weiterentwicklungen bestehender technischer Standards voranzutreiben und nicht deren Tabuisierung“, so Siegmar Wollgam und Bernd Markgraf.

Wenn aber, wie in der Vergangenheit praktiziert, die politisch Verantwortlichen technische Entwicklungen aufhalten wollten, gelinge ihnen das in Zeiten der Europäisierung beziehungsweise Globalisierung nur noch regional. Um Deutschland herum finde ein Ausbau der Kernenergie statt, „den wir nur noch beobachten und nicht mitgestalten können. Die Arbeitsplätze, die dadurch verloren gegangen sind und die durch eine Fortsetzung dieser Politik noch verloren gehen werden, kann diese Partei als Ihr Werk bezeichnen“, schreiben die beiden Stadlander Sozialdemokraten ihrer Partei ins Stammbuch..

Nicht alternative Energien statt Kernenergie, sondern alternative Energien und Kernenergie müsse als Ziel gesteckt werden. „Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland hat den Nutzen der Kernenergie erkannt. Es wäre erfreulich, wenn auch die SPD wieder von der Mehrheit der Bevölkerung verstanden oder besser noch gewählt werden könnte“, wünschen sich Siegmar Wollgam und Bernd Markgraf.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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