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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Geburtstag: Auch ohne Ämter in Bewegung

08.12.2016

Brake Sie hat die Geschichte Brakes maßgeblich mitgeschrieben. Nicht nur als erste Frau im Bürgermeisteramt (das sie von 1974 bis 1978 innehatte), vor allem als Sozialpolitikern erwarb sie sich einen guten Ruf. Als Kreisgeschäftsführerin des Reichbundes (heute Sozialverband Deutschland/SoVD) setzte sie sich von 1968 bis 1992 für Kriegsversehrte, Hinterbliebene und Behinderte ein und war eine Vorkämpferin für Barrierefreiheit in der Stadt. „Es war immer ein schönes Gefühl, wenn man bei all den Widersprüchen und Klagen für seine Mitglieder etwas erreicht hat“, sagt Anita Krüger über ihre Arbeit. Da freue man sich manchmal noch mehr als der Betroffene selbst.

Im Rahmen ihrer politischen Arbeit lernte die überzeugte Sozialdemokratin alle drei SPD-Bundeskanzler persönlich kennen. In den 1970er Jahren Willy Brandt und Helmut Schmidt, später auch Gerhard Schröder. Auch an die Bekanntschaft mit Uwe Seeler, den sie zur Einweihung des Kunstrasens am Stadion traf, erinnert sie sich gern.

Ein weiterer Meilenstein ihres Engagements war der Braker Stadtwald, für den sie ab 1970 als Gründungsmitglied des Fördervereins kämpfte. 20 Jahre lang war sie Vorsitzende des Vereins und pflanzte eigenhändig viele Bäume. Im Förderverein ist sie heute noch Ehrenmitglied, im SoVD Ehrenvorsitzende. „Richtige Ämter habe ich natürlich nicht mehr, da wäre ich ja bescheuert“, sagt sie schmunzelnd. „Aber man muss schon noch in Bewegung bleiben. Wenn man auch im hohen Alter noch eine Beschäftigung hat, ist das auf jeden Fall besser als gar nichts zu tun.“

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Beschäftigung hat sie außerdem durch ihre Familie, zu der seit Kurzem auch eine Urenkelin gehört. „Jetzt bin ich auch Tick-Tack-Oma“, lacht Anita Krüger. Und schließlich haben sie auch die Braker nicht vergessen. „Als gebürtige Brakerin kenne ich ja jede Menge Leute“, sagt sie. „Und mit vielen aus meinem Bekanntenkreis treffe ich mich noch regelmäßig. Das liegt aber auch an einem selbst, so etwas aufrecht zu erhalten, wenn man nicht mehr arbeitet. Man darf nicht warten, dass die anderen zu einem kommen.“

„Die Anderen“ werden nun aber doch erst einmal zu ihr kommen, wenn sie heute ihren 90. Geburtstag feiert. Mehr als 50 Gäste erwartet sie, darunter ist auch Bürgermeister Michael Kurz, den Anita Krüger – wie könnte es anders sein? – „sehr gut kennt.“

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