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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Verkehr: Ausschuss ändert Priorität für Radwege

10.02.2016

Brake Änderungen in der Prioritätenliste für Radwege: Der Fahrradweg zwischen Burhave und Waddens an der K181 sollte nicht gebaut werden – dies empfahl Silke Baehr von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den Mitgliedern des Ausschuss für Bauen, Kreisentwicklung, Landwirtschaft und Umwelt am Montagabend. Auf der Straße seien am Tag „keine 300 Fahrzeuge“ unterwegs, erklärte Baehr, auch sei die Straße mit 3,10 Meter ausreichend breit. „Ein Fahrradweg wäre ein erheblicher Eingriff in die Natur und Deichanlage“, erklärte Baehr weiter. Ähnlich sehe es in Lemwerder aus. Zwischen Deichhausen und Altenesch sei die Sicht gut und auch die Straße breit genug. „Einzig in Tecklenburg wäre ein Radweg sinnvoll, doch hier ist der Bereich zu eng für einen zusätzlichen Radweg“, sagte Baehr. Allerdings würden die meisten Touristen auch eher den Radweg entlang der Weser nutzen.

Besser sieht es nach Bewertung des Landesbehörde für den Radweg zwischen Roddens und Tossens aus. Durch das hohe Verkehrsaufkommen in diesem Bereich und die Planung des Landes für einen Radweg zwischen Seeverns Mitteldeich und Eckwarden würde dieser Radweg das „Radwegenetz schließen“. Daher empfahl Baehr die Maßnahme vorzuziehen und an die erste Stelle der Prioritätenliste zu setzen.

Ähnlich sah sie es in Elsfleth. Die Planungen zwischen Nordermoor und Vorwerkshof sollten vorgezogen werden. Da der erste Abschnitt der Strecke bereits baureif ist und nur noch auf die Fördergelder gewartet wird, sei es sinnvoll, auch im zweiten Abschnitt mit der Planung zu beginnen, um das Radwegenetz zügig zu schließen.

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Mit einer schnellen Lösung in Sachen Radweg ist in Stadland nach der Ausschusssitzung am Montag nicht zu rechnen. Die Pläne für Wege zwischen Oberdeich und Seefeld sowie Hahnenknooper Mühle und Oberdeich sollen zunächst verschoben werden. Silke Baehr erläuterte, dass ein Radweg in diesen Bereichen durchaus sinnvoll wäre. Allerding sei es schwierig, diese hier umzusetzen, sagte sie weiter. Insbesondere die tiefen Wasserzüge auf beiden Seiten machten eine Planung schwierig. „Wir möchten die Maßnahmen gern trennen und auch eine umfangreiche Kartierung des Gebiets vornehmen“, sagte die Fachfrau.

Auf Anfrage von Ausschussvorsitzenden Dieter Kohlmann (CDU) erläuterte Baehr zudem, dass sich die Breite der Radwege geändert habe. Derzeit würde mit einer Fahrbahnbreite von 2,50 Metern gerechnet. „Besonders Spezialräder profitieren von dieser Breite“, sagte Baehr.

Der Änderung der Prioritätenliste, die vom Arbeitskreis Radwege erstellt und bereits im Vorfeld des Sitzung abgesegnet wurde, stimmten auch die Ausschussmitglieder einstimmig zu. Eine endgültige Entscheidung trifft der Kreistag am 14. März.

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