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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Nationalparkhaus: Barrierefreiheit im Museum ist beschlossene Sache

19.12.2015

Butjadingen Jetzt ist es amtlich: Die Gemeinde stellt insgesamt 110 000 Euro zur Verfügung, damit im Nationalparkhaus Museum Fedderwardersiel ein Fahrstuhl installiert und der Eingangsbereich barrierefrei umgebaut werden kann. Das hat mit großer Mehrheit, aber nach kontroverser Diskussion am Donnerstagabend der Gemeinderat beschlossen.

„Wir reden über viel Geld, und es gibt noch immer sehr viele unbeantwortete Fragen“, sagte Jannes Bergsma (FDP). Er werde dem Antrag des Trägervereins zustimmen – aber „nur schweren Herzens“, ließ er wissen. Lambertus Poll (Unabhängige) wiederholte, was er bereits im Finanzausschuss gesagte hatte – nämlich dass die Gemeinde erst dann Geld zur Verfügung stellen sollte, wenn der Trägerverein die 700 000 an Drittmitteln für die geplante Erneuerung der Dauerausstellung zusammen hat.

„Hier werden Dinge vermischt, die gar nichts miteinander zu tun haben“, konterte Jürgen Sprickerhof (Grüne). Die Diskussion über den Zuschuss sei demotivierend für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Trägervereins sowie auch für die hauptamtlichen Museumsbeschäftigten. Unabhängig von der Erneuerung der Dauerausstellung, die allein Sache des Trägervereins sei, müsse Barrierefreiheit und damit ein Standard hergestellt werden.

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Das sieht auch SPD-Fraktionsvorsitzender Frank Riese so. „Wir stehen klar zu der Bewilligung der Mittel – auch um dem Förderverein Planungssicherheit zu geben“, betonte er. CDU-Fraktionschef Wilhelm Has hingegen sagte, er habe ein „schlechtes Gefühl bei der Sache“. Wie sein Fraktionskollege Matthias Schmitz vermisst auch er konkrete Einzelheiten zum geplanten Umbau des Museums.

Bürgermeisterin Ina Korter äußerte erneut die Hoffnung, das 50 Prozent der 110 000 Euro aus Leader-Mitteln eingeworben werden können, die Gemeinde also nur 55 000 Euro aufbringen müsste. Mit 15 Ja-Stimmen entschied der Rat schließlich, das Geld für für Nationalparkhaus zur Verfügung zu stellen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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