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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

„Bei uns geht eine Institution von Bord“

12.08.2010

NORDENHAM Das Büro ist geräumt, die Akten stehen zur Übergabe an den Nachfolger bereit: Manfred Brunßen hat nach 46 Dienstjahren seinen Abschied bei der Stadt Nordenham genommen (die NWZ  berichtete). Da der Vize-Chef der Stadtverwaltung eine offizielle Zeremonie in einer Ratssitzung aus persönlichen Gründen ablehnt, hat Bürgermeister Hans Francksen ihm am Mittwoch in kleiner Runde ein Dankeschön für die langjährige Tätigkeit im Rathaus ausgesprochen. „Ich lasse ihn ungern gehen“, sagte Hans Francksen.

Besonderer Stellenwert

Mit seiner Erfahrung in allen Themenfeldern der Kommunalverwaltung habe Manfred Brunßen einen „besonderen Stellenwert“ im Rathaus gehabt. „Von seiner Kompetenz her ist er ein Schwergewicht“, sagte der Bürgermeister, „bei uns geht eine Institution von Bord.“

Allerdings ist Hans Francksen davon überzeugt, mit Carsten Seyfahrt einen guten Nachfolger in der wichtigen Position gefunden zu haben. Der 42-Jährige tritt am Montag, 16. August, seinen Dienst als neue Nummer zwei der Nordenhamer Stadtverwaltung an.

Wie berichtet, hatte Manfred Brunßen am 1. April 1964 als Verwaltungslehrling bei der Stadt angefangen. In seiner Laufbahn, die ihn über Zusatzqualifikationen in den höheren Dienst führte, übte er diverse Leitungsfunktionen aus und war zuletzt Dezernent und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.

Der 63-Jährige arbeitete mit sechs verschiedenen Verwaltungschefs zusammen. Dazu gehörten die Stadtdirektoren Arthur Böhme, Friedrich Knöppler, Dr. Lothar Knippert und Wilfried Fugel sowie die hauptamtlichen Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder und Hans Francksen.

Hans Francksen hätte den erfahrenen Verwaltungsmann gerne länger an die Stadt gebunden, indem er dem Rat Manfred Brunßens Ernennung zum Wahlbeamten vorschlug. Aber da spielte die CDU-Fraktion nicht mit. In der Folge entschloss sich Manfred Brunßen, bereits mit 63 Jahren den Ruhestand anzutreten.

Vorerst nicht in die Politik

Auf seine neu gewonnene Freizeit freut sich der heimatverbundene Nordenhamer. Er will viel mit seiner Frau Heidi unternehmen, die ebenfalls am 1. Oktober bei der Stadtverwaltung in den Ruhestand wechselt. Zurzeit ist er als Handwerker gefragt beim Hausbau seiner Tochter Merle in Prisdorf bei Pinneberg. Sonst hat Manfred Brunßen noch keine großen Pläne. „Ich könnte in die Politik gehen“, sagt er, „aber das mache ich nicht.“ Doch dann schiebt er eine Ergänzung nach: „Jedenfalls nicht aus heutiger Sicht.“

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