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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ökumenischer Jahresempfang: Beschirmt, beschützt – begeistert

09.01.2012

BRAKE „Die da oben sollen – wir hier unten wollen.“ Unter diesem selbstbewussten Motto stand am Sonnabendmorgen beim Ökumenischen Jahresempfang der Braker Kirchengemeinden in der Agora des Gymnasiums das Grußwort des Pfarrers der katholischen Kirchengemeinde, Karl-Heinz Vorwerk. Mit seinem Zitat spielte Vorwerk auf die, vor neun Jahren initiierte Rettung des Turmankers der St. Marien-Kirche an, die gegen den Widerstand des bischöflichen Offizialats aus Vechta erreicht wurde.

Jeder braucht Anker

„Wir hier unten wollen - das gilt im Jahr 2012 sowohl für den kirchlichen als auch für den politischen Bereich“, fügte Vorwerk hinzu, „jeder braucht im Leben einen symbolischen Anker, um die Wellen des Lebens zu meistern.“

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Rettungsanker und Rettungsschirme – diese beiden aktuellen Begriffe zogen sich wie ein roter Faden durch die Grußworte, die Programmpunkte und den Festbeitrag der Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Pastorin Heike Proske.

Einen Rettungsschirm

Einen Rettungsschirm für den seit 17 Jahren leer stehenden Braker Bahnhof wünscht sich Bürgermeister Roland Schiefke. Er ist gegen die Sanierung des maroden Rathauses und plädierte dafür, das noch zu restaurierende Bahnhofsgebäude (Baujahr 1899) als neues Domizil für Rat und Verwaltung umzugestalten. Schiefke: „Investitionen in Stein und Stahl sind gute Investitionen.“

Über die Strukturen und die Arbeit der Deutschen Seemannsmission berichtete Pastorin Heike Proske. Das Ankerkreuz als Logo der Seemannsmission symbolisiere den Seeleuten weltweit in den Seemannsclubs und Seemannsheimen einen sicheren Hafen, so Proske. Der Rettungsschirm der Seemannsmission: seit Beginn der Piraterie am Horn von Afrika hat sich die Seemannsmission auf die spezielle Betreuung betroffener Seeleute und deren Familien eingestellt.

Die satirische Rückschau auf deutsche Politik und Braker Ereignisse im Jahr 2011 begleitete der Kinderchor der Kita „Arche Noah“ mit dem passenden Text: „Beschirmt, beschützt in deiner Hand gehe ich getrost in neues Land“. Mit Spannung erwarteten die Besucher in der voll besetzten Agora schließlich den traditionellen Satirebeitrag des Pastorenquartetts „Schwarzes Humörchen“. Im Jahr der Rettungsschirme verstand es sich wie von selbst, dass Andreas Technow, Christian Egts, Dirk Jährig und Rüdiger Gryczan unter anderem auch die maroden Finanzen Griechenlands aufs Korn nahmen: „Wo ist unser Geld geblieben, das die Griechen so sehr lieben, fragen wir geschockt. Verzockt,“ sang das Quartett nach der Melodie der „Weihnachtsbäckerei“. Mit flotten Rhythmen wurde der Neujahrsempfang vom BSW-Orchester unter der Leitung von Thomas Schröder begleitet und zum Schluss machten die Braker Sternsinger den Besuchern ihre Aufwartung.

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