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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Sanierung soll nicht an fehlender Förderung scheitern

07.09.2019

Brake Keinen Dissens gab es im Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus darüber, dass eine energetische Sanierung des Hallenbades sinnvoll ist. Ob diese allerdings nur angegangen werden soll, wenn die Hälfte der Kosten über Fördermittel gedeckt werden können oder auch mit weniger, darüber waren sich Verwaltung und Politik uneins.

Die Stadtverwaltung hatte in den Beschlussvorschlag die Einschränkung eingebaut, dass die Umsetzung nur unter der Voraussetzung erfolgt, dass „Fördermittel (...) in einem Volumen von 50 Prozent fließen“. Doch nicht nur für den Ausschussvorsitzenden Reiner Gollen­stede (WGB) wäre die „Maßnahme auch ohne Förderung „ökonomisch sinnvoll und nachhaltig“. Auch Jürgen Boom (SPD) forderte: „auf jeden Fall sanieren“. Parallel dazu müsse die Verwaltung sich um Fördermittel bemühen. „Der Antrag sieht aus, als wenn wir erst sanieren, wenn wir die Förderung haben.“

Bürgermeister Michael Kurz (SPD) wies auf die Haushaltslage der Stadt hin, auf vermutlich geringere Einnahmen in diesem Jahr und darauf, dass es sich beim Hallenbad um eine freiwillige Leistung handele. Wenn man in den „roten Bereich“ gerate, werde das die Kommunalaufsicht auf den Plan rufen.

Das Büro Polyplan hatte das Einsparpotenzial für das Hallenbad auf rund 47 000 Euro pro Jahr beziffert – wenn zuvor rund 240 000 Euro in die Technik investiert werden, vor allem in die Lüftung.

Am Ende stand als Kompromiss die Streichung der Formulierung „in einem Volumen von 50 Prozent“. Somit hat die Politik den Weg frei gemacht, die Sanierung auch bei einer geringeren Förderzusage in Angriff zu nehmen.

Das so im Hallenbad künftig eingesparten Geld soll für den Umbau des geschlossenen Freibades zu einem Naturbad genutzt werden. Allerdings sieht die Stadtverwaltung derzeit kaum Möglichkeiten, hierfür – anders als für die Sanierung des Hallenbades – an Fördermittel zu gelangen. Die in Frage kommenden Programme liefen 2021 aus. Es sehe derzeit so aus, so Bürgermeister Kurz, dass man erst 2022/2023 tätig werden könne. Selbst der erste Schritt, eine Öffnung des Hallenbades zum Freibadgelände mit Anlage einer Liegefläche, sieht Kurz nicht zeitnah: Mittel könnten angesichts des Doppelhaushalts frühestens für 2021 eingeplant werden.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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