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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Diakonie: „Meine Einstellung zum Leben hat sich geändert“

19.06.2018

Brake Mitarbeiter der ambulanten Hospizarbeit waren unter dem Motto „Leben bis zuletzt! Tour 2018“ mit dem Fahrrad unterwegs. Auch der ambulante Hospizdienst des Diakonischen Werks Wesermarsch beteiligte sich an der Tour. Man wollte aufmerksam machen auf die Unterzeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“.

Die fünf Leitsätze der Charta waren vereinbart worden mit dem Ziel, die Betreuung dieser Menschen zu verbessern. 18 Länder in Europa haben diesen Gedanken aufgenommen, in Deutschland wurde die Charta 2010 übernommen. 1800 Organisationen und Institutionen sowie mehr als 21000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung zugesagt.

Auch Politiker haben ihren Willen bekundet, die Charta zu unterstützen. Zur Unterzeichnung der Charta hatten sich bereits in Elsfleth der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), sowie die niedersächsischen Landtagsabgeordneten Horst Kortlang (FDP) und Dragos Pancescu (Bündnis 90/Die Grünen) eingefunden.

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Die Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD) holte die Unterzeichnung jetzt in den Räumen der Diakonie in Brake nach. Sie wurde von Karin Schelling-Carstens, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Wesermarsch, und von Silke Mertens, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospizdienst, empfangen. Die Charta wird über alle Parteigrenzen hinaus unterstützt. „Es geschieht nicht oft, dass bei einem solchen Thema Einigkeit herrscht“, sagte Karin Logemann. Sie habe große Hochachtung vor den Menschen, die sich engagieren. „Ich weiß nicht, ob ich das aushalten würde“, betonte sie. Die Arbeit müsse man psychisch aushalten können.

Diesem Druck ist Silke Mertens gewachsen. „Das ist ein tolles Ehrenamt“, sagte sie. Sie bekäme so viel zurück von den Menschen und deren Angehörigen. Ihre Einstellung zum Leben habe sich geändert. „Ich sehe jetzt alles viel positiver im Leben“, beschrieb sie ihre Erfahrung und ihren Kontakt mit ganz besonderen Menschen.

Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Themenfelder, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch. Die Charta mit ihren Handlungsempfehlungen soll nun noch konsequenter in das öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Sie soll dazu beitragen, dass sich die verantwortlichen Akteure verstärkt miteinander vernetzen und durch die Zusammenarbeit das Konzept einer nachhaltigen Hospiz- und Palliativkultur in ihren Projekten verankert.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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