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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Politik: SPD-Basis ist hin- und hergerissen

16.01.2018

Brake /Elsfleth /Lemwerder SPD-Parteichef Martin Schulz steht nach den Groko-Sondierungsgesprächen zurzeit hart im Wind. Seine Partei scheint gespalten zu sein: Die Jusos im Bund trommeln gegen die große Koalition, der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sogar dagegen gestimmt.

Martin Schulz muss die Parteibasis bis Sonntag von den Ergebnissen der Sondierung überzeugen. Eine Befragung der SPD-Mitglieder soll Klarheit bringen. In der südlichen Wesermarsch sieht Werner Ahlers der Großen Koalition positiv entgegen. „Neuwahlen kann man dem Wähler nicht zumuten, auch mit Blick auf die Kosten“, sagt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Elsfleth-Moorriem. Die gewählten Abgeordneten hätten einen Wählerauftrag, und den sollten sie wahrnehmen.

Die SPD-Basis noch zu befragen, findet Werner Ahlers richtig. So eine Umfrage sei dank Internet doch schnell und problemlos zu machen. Dazu sei nur ein Klick nötig. „Die Mitgliederbefragung ist auch ein gutes Mittel gegen die zunehmende Parteiverdrossenheit“, ist Werner Ahlers überzeugt.

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Günter Naujoks ist Vorsitzender des SPD-Ortsverbands Lemwerder. Er versucht in diesen Tagen, auf Facebook ein Stimmungsbild einzufangen. „Soll die SPD eine Große Koalition mit der CDU eingehen?“, fragt Naujoks und fordert zu Kommentierungen und Mails zu dem Thema auf.

Eine Aufforderung, die nicht verhallt ist: Rege wird diskutiert und kommentiert. Einige meinen, von der Bürgerversicherung dürften die Sozialdemokraten nicht abweichen. Andere finden, nur in der Opposition könne die SPD Kante zeigen und ihre Themen setzen. Die Befürworter erinnern an die Verpflichtungen aus dem Wählerauftrag und warnen vor Neuwahlen.

Auch die Jusos in der Wesermarsch sehen der Großen Koalition mit gemischten Gefühlen entgegen. Deren Vorsitzender Timo Adamietz befürchtet, dass die SPD als Koalitionspartner noch mehr Federn lassen und weiter an Kontur verlieren könnte. „Eine große Koalition ist immer schwierig“, sagt der 26-jährige Nordenhamer. Selten könnte ein Partner klare politische Akzente setzen. Neuwahlen lehnt auch der Vorsitzende der Jungsozialisten ab. In die Opposition zu gehen, sei sicherlich besser, aber nicht gut für den Bund.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2320
Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
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