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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Freizeit: Ballspielen über Nacht verboten

03.11.2017

Brake Basketball spielen und kicken kann man hier, dazu gibt es Bänke zum Ausruhen und zum Verweilen: Der Schulhof an der Stedinger Landstraße in Hammelwarden ist für die Jugendlichen schon attraktiv. Regelmäßig trafen sich daher die Mädchen und Jungen auf dem Areal der Grundschule auch, um miteinander zu klönen. Doch damit ist jetzt Schluss: Betreten verboten heißt es neuerdings für die über Zwölfjährigen.

Einer der Betroffenen ist Luca Kramer. „Das ist jetzt totaler Mist. Das war unser Treffpunkt“, ärgert sich der 15-Jährige. „Ich spiele gern Basketball. Aber damit ist es hier jetzt vorbei“, sagt Tom Jacobs (15). Von Boitwarden aus kommt Paul Sommer (15) öfters mit dem Fahrrad nach Hammelwarden, um sich mit seinen Freunden zu treffen. „Ich finde des schade, dass Spielen hier nicht mehr möglich ist“, stellt er fest.

Wo sollen die Jugendlichen nun hin, um sich zu treffen und zu spielen? Diese Frage stellt sich auch Cem-Thies Sentürkler, der wie die meisten anderen Jugendlichen ebenfalls die Grundschule Hammelwarden besucht hat. „Wir machen hier nichts kaputt“, sagt er. Die Hauswände beschmiere man nicht mit Farbe, die Geräte auf dem Schulhof blieben heile. Mit den Worten „Wir wissen nicht mehr wohin“ drückt er seine Ratlosigkeit aus.

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Das Nutzungsverbot des Schulhofes für die Jugendlichen kam über Nacht. So jedenfalls schildern es die Betroffenen, die nun auch Angst haben, die Fläche überhaupt noch zu betreten. Jetzt mahnt ein grünes Schild: Spielfeldnutzung für Kinder bis zwölf Jahre von 8 bis 18 Uhr, außer sonn- und feiertags.

Wegen des Betreibens eines einzigen Anwohners sei ihnen der Zutritt nun verwehrt worden, erzählen sie. „Das ist doch unvorstellbar“, entrüstet sich Cem-Thies Sentürkler. Zuerst sei das Kettennetz aus Metall des Basketballkorbes abgenommen worden. Das aber habe dem Beschwerdeführer anscheinend nicht ausgereicht. Und Ausweichmöglichkeiten zum Treffen gebe es halt nicht. Das Volleyballfeld auf der gegenüberliegenden Straßenseite bei der Turnhalle sei eingezäunt. Und der Sportplatz daneben biete ihnen auch keine Alternative.

Das sieht Uwe Schubert von der Stadtverwaltung allerdings anders. Der Fachbereichsleiter bestätigt, dass es in Hammelwarden Beschwerden wegen Lärmbelästigung auf dem Schulhof gegeben habe. Der Schulhof mit seinen Spielgeräten sei jedoch nicht für Jugendliche ausgelegt. „Es gibt aber ausreichend Optionen“, sagt er. Vor allem der gegenüberliegende Sportplatz biete sich hervorragend an. Er sei für die Jugendlichen zum Treffen doch besser geeignet als der Schulhof, ist Uwe Schubert überzeugt.

 Die Nordwest-Zeitung möchte Ihre Meinung dazu wissen. Stimmen Sie ab: Sollen Schulhöfe generell geöffnet sein, außer sonn- und feiertags, oder ist es ratsamer, die Benutzung einzuschränken?


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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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